Ein fröhliches Lebewohl

Die fast komplette Austauschtruppe

Nach nun zwei Wochen Aufenthalt in Deutschland ist es für unsere Gäste aus Noida an der Zeit nach Indien zurückzukehren. Um diesen Abschied ein wenig zu versüßen trafen sich gestern die Familien im Straubinger Restaurant Ganesha, um bei authentischem Essen. Es wurden Anekdoten ausgetauscht, über Indien philosophiert und vor allem gut gegessen.

Gar köstliche Speisen

Kaum war im Restaurant Ganesha das Buffet aufgebaut, so versuchten sogleich alle Anwesenden etwas von den köstlichen Paneer-Gerichten, Gemüse-Pakoras, Butter Chicken oder vom Tandori Chicken zu kosten. Natürlich durfte auch Dal Makhni und Nan nicht fehlen. Die Austauschgruppe, überwiegend in indische Kleidung gehüllt (ja, auch die Deutschen) ließ es sich schmecken und einzelne Schüler berichteten von den hausgemachten Gerichten der Oma, die der deutsche Gast bald nun in Indien probieren könnte.

Ein spannendes Medienprojekt

Es wurde aber auch offiziell. Immerhin wurde mit dem gestrigen Abend auch der erste Teil des Medienprojekts „Media Rules!“ abgeschlossen und die Eltern waren begierig, die Ergebnisse zu Gesicht zu bekommen. So war die Begeisterung groß, als auf einer großen Leinwand z. B. der Film „Influencer“ gezeigt wurde, den die Schüler in den Bavaria Filmstudios gedreht haben.

Unsere jungen Filmstars waren aber auch gestern nicht passiv. Sie sangen zum eine Coverversion des Songs „Count on me“ und überreichten als Dank für der betreuenden Lehrkraft Wolfgang Pöschl als Dank für die Organisation ein persönliches Präsent der gesamten Schülermannschaft.

Ohne Eltern geht es nicht

Der Dank ging aber auch an die Eltern der deutschen Schüler, die es geschafft haben, dass sich die indischen Austauschschüler in den zwei Wochen Besuchszeit als Familienmitglieder fühlten. Wir am Turmair dürfen uns glücklich schätzen, eine solche Schulfamilie zu sein, in der Lehrer, Schüler und Eltern stets eifrig Zusammenarbeiten damit Projekte wie unser Deutsch-Indischen Schüleraustausch zu einer glücklichen, bleibenden Erinnerung werden konnte.

Vorfreude auf Indien-Austausch

In circa zwei Monaten kommt meine Austauschpartnerin. Ich freue mich, doch ich bin auch aufgeregt, da ich noch gar nichts über sie weiß. Ist sie nett? Haben wir dieselben Interessen?         

Das sind Fragen, die mich beschäftigen, wenn ich an ihren Besuch denke. Doch vor lauter Vorbereitungen bleibt dafür nicht oft Zeit. Jede Woche treffen wir uns mit Herr Pöschl und sprechen über die Unterschiede der beiden unterschiedlichen Kulturen und was uns noch in diesem Austauschprojekt erwartet. Diese Treffen sind immer lustig und machen uns gespannt auf die Zeit mit den Indern. Außerdem müssen wir einen bayerischen Tanz lernen, den wir vor ihnen aufführen.

Doch jetzt soll es gar nicht mehr um mich und die Vorbereitungen gehen, sondern um meine Eltern, die sich auch schon sehr auf die Zeit mit meiner Austauschpartnerin freuen. Deswegen habe ich ihnen ein paar Fragen über den Indienaustausch gestellt:

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Potluck Dinner mit Tanzeinlagen

Wie in Deutschland, so werden auch in Indien die Eltern an einem Tag zu einem Potluck in die Schule geladen. In ungezwungener Atmosphäre können sie sich dort miteinander austauschen, bekommen Bilder aus dem Austausch-Projekt gezeigt und dürfen verschiedene Tanzeinlagen genießen.

Kurz vor Ankunft der Eltern haben sich alle indischen und deutschen Schüler noch kurz in die jeweilige Landestracht gehüllt. Pünktlich zum Beginn standen daher fesche Buben und Mädchen in Kurtas, Dirndl und Lederhose auf der Bühne und begrüßten ihre (Gast)eltern.

Beim kurzen offiziellen Teil, hielten die begleitenden Lehrkräfte kurze Reden und bedankten sich bei den Eltern. Mit einem knappen Video gezeigt ließ man anschließend den Aufenthalt der Inder in Straubing noch einmal Revue passieren. Das eigentliche Highlight waren jedoch die Tanzeinlagen der Turmair- und LVIS-Schüler.  Zu der Titelmelodie von Pipi Langstrumpf tanzten unsere JTGler eine Chapelloise, während die Inder mehrere Bollywood-Choreographien zum Besten gaben.

Die große Überraschung war, dass eine Austauschschülerin zusammen mit ihrer Partnerin heimlich einen weiteren Bollywood-Tanz einstudiert hatten den sie den Gasteltern sogleich präsentierten. „Potluck Dinner mit Tanzeinlagen“ weiterlesen

Nach dem Austausch ist vor dem Austausch – Indien 2018

Eigentlich sind wir doch erst vor einem Monat aus Indien zurückgekehrt. Eigentlich schwelgen wir noch immer in den Erinnerungen an reichhaltiges Essen, hupende Autos und viele, liebe Menschen. Eigentlich ….

PPT Elternabend
Auch ein Elternabend muss vorbereitet werden. Hier entsteht gerade die passende Präsentation

Elternabend
Hier geht’s zum Elternabend.

Für mich, als Austauschlehrer bleibt jedoch keine Zeit im hier und jetzt zu verweilen, da schon wieder der nächste Indienaustausch vor der Tür steht und auch dieser geplant werden muss. 

Neben den Förderungsanträgen, die fristgereicht beim Pädagogischen Austauschdienst eingereicht werden müssen und den ersten Anfragen bei möglichen Unterstützern, müssen vor allem neue Mitfahrer gesucht und rekrutiert werden. Ehemalige Indienfahrer streifen daher zur Zeit durch die Klassenzimmer und erzählen von ihren Erfahrungen in Noida, um Lust auf Indien zu machen.

Und natürlich müssen auch die Eltern der potentiellen Austauschteilnehmer informiert werden. Welche Kosten kommen auf mich zu? Welche Kriterien gibt es, damit mein Kind mitfahren kann? All das will geregelt werden. 

Eben diese Eltern-Erst-Information fand heute Abend am Turmair-Gymnasium statt. 20 Eltern, zum Teil mit ihren Kindern, ließen sich von mir erklären, warum ein Austausch mit Indien so spannend ist. Es wurden Filme gezeigt, Bücher herumgereicht und ich hab mich sogar in Schale geworfen und mir meine gute Kurta (Hindi: कुरता) angezogen. Ob es genutzt hat? Nach den Ferien werden die Anmeldungen eingesammelt. Ich bin gespannt, wer dieses Mal beim Abenteuer Indien mit dabei sein wird.

Wer noch Fragen zum Elternabend oder zum kommenden Austausch hat, darf hier natürlich gerne einen Kommentar hinterlassen.

Feedback – Wie war es so, mit einem indischen Austauschschüler?

Indian students in Germany
Indische Gastschüler am Pausenhof des Johannes-Turmair-Gymnasiums

Wer schon mal einen Austauschschüler bei sich zu Hause aufgenommen hat, der weiß, dass es manchmal auch stressig sein kann. Wie war es also wirklich mit den indischen Gästen?

 

Wir haben die deutschen Eltern nach ihren Erfahrungen mit den  Lotus Valley Schülern gefragt: „Welchen Eindruck hat der Austausch bei Ihnen/Ihrem Kind hinterlassen?“

Hier nur einige Meinungen:

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Frag die Eltern – Mehr Gedanken zum Austauschprojekt

Für einen erfolgreichen Austausch ist die Mitarbeit der Eltern unabdingbar. Dazu gehört nicht nur, dass sie meist für das Flugticket bezahlen und sich um die Verpflegung des Gastes kümmern. Die Eltern nehmen während des Austauschs einen Fremden in ihr Heim auf und laden ihn ein für zwei Wochen lang ein Familienmitglied zu werden.

Zwei Wochen lang haben sie ein zusätzliches Kind im Haus. Ist das die Mühe wert?

Wieder haben wir eine Mutter und einen Vater interviewed und sie gefragt, wie sie zum Austauschprojekt stehen:

The mother of Muskan talks about the exchange with Germany

Thoughts of a father - why should somebody take part in an exchange with Germany