Hindi-Unterricht

An unserem dritten Tag in Indien hatten wir – wie auch schon die Austauschschüler im letzten Jahr – eine Unterrichtsstunde in Hindi, der gebräuchlichsten indischen Sprache. Zuerst haben wir gelernt, uns mit den Worten „Namaste“ (Hallo!) „Meraa Naam Max Mustermann hai“ (Mein Name ist Max Mustermann) „Aap se milkar Khushi hui.“ (Schön, dich kennenzulernen) vorzustellen. Anschließend haben wir die Namen von unterschiedlichen Nahrungsmitteln gelernt.

Apfel Seb
Guave Amarud
Mango Aam
Banane Kela
Wassermelone Darbutsch
Papaya Papita
Trauben Trauben
Ananas Ananas
Linsen Dahl
Zwiebel Beatsch
Kartoffel Alu

Zudem haben wir einige gebräuchliche Ausrdrücke wie „Muje bhukha lagi hai.“ (Ich bin hungrig), „De Betschä“ (Ich möchte) und „Maaf kijye“ (Entschuldigung) gelernt. 

Und übrigens: Entschuldigung für die wahrscheinlich falsche „Hindi-Schreibweise“ 

Geschrieben von Georg F.

Hier gibt es die T-Shirts von übermorgen!

Wenn ein Deutschland ein T-Shirt in den Handel kommt, so hat es bereits eine lange Reise hinter sich. Die wenigsten Markenshirts werden noch in Deutschland gefertigt, sondern kommen aus asiatischen Ländern wie z. B. aus Indien.

Heute hatten die deutschen Austauschschüler des Johannes-Turmair-Gymnasiums die Gelegenheit die Bekleidungsfabrik Paragon in Noida zu besichtigen. Das besondere an dieser Fabrik ist, dass sie nicht nur für den indischen Markt produziert, sondern auch so bekannte Marken wie Nike, Adidas, Levi’s oder Benetton beliefert. In dieser Fabrik werden daher heute buchstäblich die Shirts hergestellt, die übermorgen in Deutschland verkauft werden. Einen besseren Einstand in unser Austausch-Projekt „From Mittelstand to Global Players“ hätten wir uns nicht wünschen können. 

Von der Besitzerin herzlichst empfangen führte uns der Chef höchstpersönlich durch das Stofflagerhaus. Dort findet bereits die ersten Kontrolle statt. Jede Stoffbahn wird auf jeden erdenklichen Fehler hin untersucht und nur einwandfreie Stoffe kommen in den Zuschnitt. Über mehrere Stationen hinweg werden dort stapelweise Stoffe für einzelne Pullover, Shirts oder Jacken zugeschnitten, mit eindeutigen Identifikationsnummern versehen und sortiert. Nach jedem Schritt findet dabei erneut eine Qualitätskontrolle statt.

Ein Stockwerk höher werden die Einzelteile schließlich zusammengenäht, noch einmal kontrolliert und verpackt. „Hier gibt es die T-Shirts von übermorgen!“ weiterlesen

Tag 3 – Die Inder wollen hoch hinaus

„Endlich Schule!“ Auch wenn man es kaum glauben kann, aber die indischen Austauschschüler freuten sich schon darauf endlich ihre Partnerschule kennen zu lernen und so betraten sie am Montag mit neugierigen Blicken die Aula des Turmair-Gymnasiums. 

Nach einer kurzen Begrüßung durch unsere Direktorin Frau Kammerer unternahmen sie eine kleine Schultour und durchstöberten Herrn Sterns Kunsträume ebenso wie Herrn Ederers Biologiesammlung. Doch am meisten hat es ihnen unsere Turnhalle und die Mensa angetan. Einige Schüler konnten auch schon in den Unterricht mitgehen und dort versuchen den Ausführungen der Lehrer zu folgen.

Straubings Wahrzeichen
Straubings Wahrzeichen

Nach dem Unterricht ging es zu Fuß in die Stadt. Da das Spazierengehen wohl eher  nicht zu den Nationalsportarten Nordindiens zu zählen ist, dauerte es eine ganze Weile, bis die Gastschüler – nach einem Abstecher in die Ursulinen- und in die Karmelitenkirche – am Stadtplatz angekommen sind. Dort mussten jetzt auch noch die über 200 Stufen bis hinauf zur Türmerwohnung erklommen werden. Doch die Aussicht entschädigte so einiges und nach der Führung gab es ja auch noch für jeden eine Kugel Eis als Belohnung.

Pünktlich zur Abfahrt der Schulbusse und voller Tatendrang auf weitere geplante Abenteuer daheim (Fußball, Grillen) ging es dann mit den Stadtbussen wieder nach Hause.

Tag 3 – Das Element des Lebens

Diese Skyline ist jedem Straubinger bekannt

Stellt man sich die Skyline einer Stadt vor, so sind die Türme stets die herausstechenden Strukturen. So ist es auch kein Wunder, dass auch die Silhouette Straubings von den Kirchtürmen und dem berühmten Stadtturm dominiert wird. Doch eines dieser Bauwerke hat es in sich. Bis auf die etwas breitere Spitze ist es vollkommen hohl. Oben jedoch befindet sich ein riesiger stählerner Wassertank. Gemeint ist der 63m hohe Wasserturm Straubings, der im Jahr 1922 errichtet wurde.

Stufen, Stufen und wieder Stufen!

Die indischen Schüler zögern noch ein wenig, als sie sehen wie viele Stufen man erklimmen muss um im Wasserturm ganz nach oben zu gelangen. Langsam, Stufe für Stufe, bezwingen sie jedoch die 5 Ebenen und erreichen schließlich einen Raum, der mit Knöpfen, Hähnen und Rohren gefüllt ist. Die Decke des Raumes dagegen wird aus der Unterseite des 900 m³ großen Stahltanks gebildet, der mit reinstem Trinkwasser gefüllt ist. Eine kleine Wendeltreppe, die mitten durch den Tank geht, stellt die einzige Verbindung zur Oberseite des Tanks dar. Aufgrund von Sicherheitsbestimmungen darf die Gruppe, diese Treppe jedoch nicht betreten.

Was für eine Aussicht

Etwas verunsichert, was sie nun zu tun hätten, schauen sich die Schüler an. Plötzlich jedoch öffnet einer der beiden begleitenden Mitarbeiter der Stadtwerke eine verborgene Klappe und die indischen Gäste können eine steile Leiter hoch klettern. Dadurch erreichen sie schlussendlich einen mit Holzbohlen ausgelegten Pfad, der um die Außenhülle des Tanks herumführt. Was für eine Aussicht! Große Fenster erlauben eine Aussicht auf den Bayerischen Wald, die Donau oder das Straubinger Stadtzentrum.

Dass man nun Fotos machen könnte, muss man den Austauschschülern nicht zwei mal sagen. Mit ihren Handys bewaffnet umrunden sie den Wassertank und schießen hunderte von Selfies und noch mehr Fotos von Straubing.

Der Abstieg über die Leiter war ein Abenteuer für sich. Doch schlussendlich erreichen alle Teilnehmer das Erdgeschoss. Nun sollte die Führung weitergehen, hin zu den vielen Sehenswürdigkeiten, die sie gerade von oben betrachtet haben.

Ein herzliches Vergelt’s Gott

Ein großer Dank geht an die Stadtwerke Straubing, die uns diesen Ausflug ermöglicht haben. Danke, für die tolle Aussicht und für die Führung durch dieses wunderschöne Gebäude.

Tag 3 – Unterschiedliche Blickwinkel

Heute sind wir zu dritt (Shagun, Gurnoor und ich) mit dem Bus zur Schule, was wahrscheinlich für die Erstklässler an meiner Haltestelle mehr aufregend war, als für die Inder selbst. Nach der ersten Stunde durften sie mit uns in den Unterricht. Zuerst hatten wir Musik, und ich glaube, die Musik zum Zauberlehrling werden sie nicht mehr so schnell vergessen, weil wir sie in Endlosschleife anhörten 🙂

Auch kamen sie in den Genuss einer Mathe- und einer Deutschstunde. Nach der Schule sind wir mit Sophie und Muskan in die Stadt und erst einmal zu
Rewe, um Erdbeeren zu kaufen.

Indians in a German car
Indians love the German cars 😉

Zu Abend haben Shagun, Gurnoor und Muskan dann zusammen mit ein paar Freunden beim Burgerwirt gegessen, während Sophie und ich eine kleine Pause machten. Zu Hause angekommen gings gleich weiter mit einer Runde Badminton im Garten. Und dann sind auch schon wieder Muskan und Sophie gekommen, um bei mir zu übernachten. Ich denke es wird eine lange, aber auch schöne Nacht werden.

-Paula

Our day three in Germany started in a quite interesting way when we visited Johannes-Turmair for the first time, it was a rather new experience, seeing how the school works. Since my partner is sick Paula was generous enough to take me in and I´m grateful to her for this. We had a lot of fun with her and a great time when we visited the city. The view from the water tower was AMAZING and the churches are the most mesmorising and peaceful places I´ve seen!

-Shagun

My day three went really well. We visited the Johannes-Turmair for the first time and were welcomed by the principal. We attended some classes. Then we went to water tower, which had a great view. Then we just explored the city and visited few churches. In evening we went to city center and had dinner there. At night Muskan and Sophie come to have a night stay.

-Gurnoor