Die ersten Tage in Deutschland

An der Lotus Valley International School wird Deutsch als Fremdsprache gelehrt. Die Austauschschüler Kashni und Vasuman haben es sich daher nicht nehmen lassen, ihre ersten Eindrücke von Bayern auf Deutsch zu veröffentlichen:

Die Drei Flüsse

Ich heiße Vasu und diese Wochenende bin ich in Deutschland angekommen und bis jetzt habe ich viel Spaß hier. ich probiere verschiedene und leckeres essen. am Dienstag sind wir nach Passau mit dem Bahn gegangen und haben wir die Universitat von passau gesehen. wir haben drei fluss Auch gesehen das sind inn, ilz und Danube. wir haben in die fluss bootfahren. Der Tag war sehr wunderbar und am endes des Tages war ich müde auch.

Geschrieben von Vasuman B.

Muttertagsausflug

Ich bin Kashni an diesem Wochenende am Samstag nachts kam ich nach Deutschland. Am Sonntag war es Muttertags-Tage, für die ich Bummeln war, die an sehr herrlich war. Am Abend fuhr ich zum Muttertags-Tag an die Hauptseite der Großmutter. Montag trocknen wir unsere traditionellen Kleider und hatten dann Potluck-Abendessen, wo ich viel Spaß hat. Wir haben viele Fotos geklickt. „Dienstag ging zu Passau, um die Universität zu besuchen und auch fuhren wir mit dem schönen Blick und das Wetter.

Geschrieben von Kashni G.

Erwartungen eines Austauschschülers

Warum ich sehr große Erwartungen an den Indieaustausch habe.

Es gibt immer die Leute und besonders Eltern, die einem Austausch mit einem anderen Land und in diesem Fall Indien sehr kritisch gegenüber stehen. Natürlich kostet es zwei Wochen, in denen man in der Schule wäre und besonders Geld.

Aber Argumente wie dass es reine Zeit und Geldverschwendung sei und das es zu gefährlich  sei halte ich für totalen Unsinn. „Ein Austausch mit Indien ist nicht nur ein normaler Austausch mit dem Europäischem-Ausland,“ so wie es der Indische Generalkonsul aus München gesagt hat, als er an unserer Schule war. Sondern die einmalige Chance ein Land wie Indien mit einer komplett anderen Gesellschaft, Religion und Kultur aus dem inneren kennen zulernen.

Bayerische Inder - Indische Bayern
Bayerische Inder – Indische Bayern

Im späteren Leben kann man nur noch als Tourist nach Indien kommen und bekommt nur die normalen für Touristen gemachten Attraktionen vorgesetzt und lernt das Land nur so kennen wie es die Touristenführer einem zeigen wollen.

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Tag 12 – Eine ganz normale Mathestunde an einem ganz normalen Tag

Mittwoch ging es für die Inder mit uns in den Unterricht. Im Gegensatz zu den 45 Minuten, die in Deutschland eine Schulstunde dauert, dauert in Indien eine Schulstunde 30 Minuten.

Aditi liebt es zu malen und zu zeichnen, so kann man sie auch in einer Dreiviertelstunde beschäftigen.

Zeichnung
Das macht ein Inder während einer Mathestunde 😉

Nachmittags gingen wir mit Regina und Khwaish an der Donau spazieren und aßen anschließend noch mit Nico und Aryan bei Meating zu Abend. Eine lustige und laute Runde.

So ging ein schöner Tag zu Ende.

-Erla

Tag 14 – Inder, i hol di mit’m Traktor ab

Freitag waren die Inder im Zoo und die Deutschen hatten regulären Unterricht. Nach der Schule sind Aditi, Aryan, Nico und ich essen gegangen und sind danach gleich zu Matthias gebracht worden. Bei ihm hat ein kleines „Fest“ stattgefunden, zu dem alle eingeladen waren.

Inder Traktor
Austauschteilnehmer auf dem Buldog

Als alle da waren sind wir gleich auf den Bulldog gestiegen und sind eine riesige Runde gefahren, in der wir so getan haben als ob wir uns im Wald verirrt hätten. Es war sehr amüsant die ratlosen Gesichter der Inder zu sehen. 😀 Danach sind wir wieder zurückgefahren und manche haben Fußball gespielt, andere sind auf dem Trampolin gesprungen und wieder andere saßen einfach nur da.

Später gab es dann Essen. Es war indisches Essen: Ein Brot was sich Naan nannte und eine Art Eintopf, die Dal hieß. Es war sehr lecker.

Buldog-Inder
Noch eine Runde auf dem Buldog

Bei Dunkelheit fuhren wir noch eine Runde mit dem Bulldog und schließlich wurden alle abgeholt. Ein sehr schöner Tag.

Nun steht das letzte Wochenende bevor. Eigentlich schon sehr schade wie schnell die Zeit doch vergangen ist.

Auf ein paar schöne letzte Tage!

-Erla

Tag 11 – Ein Inder als Gastfeuerwehrmann bei der Feuerwehr Straubing

Dhruvan brachte mir als Gastgeschenk zwei Modelle indischer Feuerwehrfahrzeuge mit, da ich in meinem Lebenslauf die Feuerwehr als mein großes Hobby angegeben hatte. Ich war überrascht, dass er sich mit meinem Lebenslauf wirklich so intensiv auseinandergesetzt hat. Nun wollte ich Dhruvan mein Hobby natürlich auch praktisch näherbringen. Heute hatte ich die Gelegenheit dazu.

14tägig am Dienstag trifft sich die Jugendgruppe der Feuerwehr Straubing zur Ausbildung in der Hauptfeuerwache der Feuerwehr. Mein Vater fuhr uns heute dorthin. Zuerst wurde Dhruvan komplett mit der Originalbekleidung unserer Jugendgruppe ausgerüstet und schon konnte es losgehen.

Feuerwehrmann Dhruvan
Feuerwehrmann Dhruvan (rechts) in voller Montur

Zuerst zeigte ich Dhruvan unsere Feuerwache mit Schlauchturm, Fahrzeughalle, Atemschutzübungsstrecke und sonstigem. Natürlich durften auch die Fahrzeuge nicht zu kurz kommen von denen er sichtlich begeistert gewesen ist. Immer wieder sagte er, dass diese in Indien vollkommen anders aussehen.

Nachdem wir das hinter uns hatten ging es an die praktische Unterweisung. Derzeit befinden wir uns mitten in der Ausbildung zur Jugendleistungsprüfung. In dieser Prüfung werden uns bereits erste Grundtätigkeiten eines Feuerwehrmannes beigebracht und diese dann auch abgeprüft. Dhruvan schleuderte den Leinenbeutel in hohen Bogen ins Ziel, warf Schläuche aus und konnte schon nach kurzer Zeit bestimmte Knoten anwenden.

Nach ca. 1 ½ Stunden war die Ausbildung bereits zu Ende. Als Erinnerung an diesen Abend bekam er von meinem Vater ein originales Dienstshirt der Feuerwehr Straubing überreicht.

Auch wenn Dhruvan es nicht gleich zugibt glaube ich, dass in ihm doch ein Feuerwehrmann steckt.

Geschrieben von Tim B.

Tag 5 – Ein Besuch bei Krones

Am morgen des Mittwochs den 06.06 trafen wir uns wie jeden Tag vor dem Brunnen an unserer Schule und warteten wie gewohnt auf Herr Pöschl und seinen Kollegen Herr Dr. Schmelzer, der uns nach Regensburg begleitete. Geschlossen als Gruppe gingen wir zum Bus, welcher uns zu Krones fuhr.

Während der halbstündigen Busfahrt zu unserem Zielort wurde viel gelacht, geredet und Musik gehört. Diese gute Laune wurde den ganzen Ausflug lang beigehalten.

Bei Krones angekommen und nachdem wir mit Besuchermarken ausgestattet worden waren gingen wir in einen Besprechungsraum. Dort stellte sich unserer Führer , der selbst ein langjähriger Mitarbeiter bei Krones war und nun im Ruhestand ist, vor. Er erklärte uns erst einmal, was Krones herstellt, dann fuhr er fort mit Unternehmungsgeschichte, Anzahl von Mitarbeitern und Standorte der Werke und vielen weiteren interessanten Fakten über das Unternehmen.

Man konnte gut durch die Geschichte des Unternehmen entnehmen, dass diese zu unserem diesjährigen Motto „From Mittelstand to global Players“ passte. Nach dem Vortrag kamen wir zum interessanteren Teil, da wir das Werk und das Werksgelände besichtigten durften. Wir machten einen lange Führung durch verschiedenste Hallen in welchen viele Mitarbeiter an großen Befüllungsmaschinen arbeiteten welche, wie uns unser Gruppenführer mitteilte, in der ganzen Welt zum Einsatz kommen.

Nach mehreren Kilometern zurückgelegter Strecke waren wir alle froh,als wir die Mensa erreichten und dort während dem Essen eine Pause machen konnten.

Nach dem Mittagessen verabschiedeten wir uns und bedankten uns ausgiebig für die Führung. Dann ging es mit dem Bus nach Regensburg zu einer Stadtführung