Fake News: Austauschschüler werden von der Polizei in Gewahrsam genommen

Straubing: Zehn indische Schüler und ihre deutschen Partner wurden im Verlauf des jährlich stattfindenden Schüleraustauschs von der Straubinger Polizei in Gewahrsam genommen.

Die Jugendlichen, die sich während des Tages zunächst am Johannes-Turmair-Gymnasium, danach bei ihren Gastfamilien bzw. im Stadtzentrum aufhielten versammelten sich am späten Nachmittag vor der Polizeiinspektion am Theresienplatz Straubing. Den aufmerksamen Polizeibeamten, zu denen auch ein Gastvater zählte, blieb nichts anderes übrig, als die interessiert wirkenden Schüler in Gewahrsam zu nehmen, durch das Gebäude der Polizeiinspektion zu führen und ihnen die Arbeit der bayerischen Polizei näher zu bringen.

Während dieser eingehenden Unterredung mit den Jugendlichen wurden auch Teile der Hundestaffel eingesetzt. Aufgrund der hohen Aufmerksamkeit, des vorbildlichen Verhaltens und des großen Spaßfaktors wurden die 20 Schüler schließlich in einer der Arrestzellen vorübergehend „in Haft“ genommen, konnten jedoch nach einigen Fotos wieder in die Freiheit und in die Obhut ihrer deutschen Gastfamilien entlassen werden.

Unser Dank geht an Herrn Buchs, der uns den Besuch der Polizei ermöglicht hat.

Der Kultusminister lässt freundlich Grüßen

Am 13. Tag ihres Deutschlandaufenthalts besuchten die Teilnehmer unseres Austauschprojekts die bayerische Staatskanzlei. Herr Staatsminister Sibler hatte sie nach München eingeladen und die interkulturelle Delegation aus 20 deutschen und indischen Schülern und zwei Lehrkräften nahm das Angebot dankend an.

In einer kurzen E-Mail lässt Herr Siebler nun die Schul- und Projektleitung freundliche Grüßen und „freut sich sehr, dass Sie zwischenzeitlich Ihr bayerisch-indisches Schüleraustauschprogramm erfolgreich durchgeführt haben und zu Besuch in der Bayerischen Staatskanzlei waren.“

In der E-Mail, die vom Leiter des Büros des Staatsministers verfasst wurde heißt es weiterhin: „Im Namen von Herrn Staatsminister und persönlich möchte ich Ihnen und den am Austausch beteiligten Schülerinnen und Schülern auch künftig interessante interkulturelle Begegnungen und Erfahrungen wünschen.“

Diesen Wünschen möchte ich mich als koordinierende Lehrkraft natürlich gerne anschließen und mich auf diesem Weg für die großartige Zusammenarbeit mit allen Mitarbeitern der Staatskanzlei und des Kultusministeriums bedanken. Ihnen allen ein herzliches „Dhanyavād„.

Der indische Generalkonsul beglückwünscht das Turmair

Was für eine Ehre!

Flag India
Die indische Flagge

Letzte Woche erhielt unsere Schule eine E-Mail des indischen Generalkonsulats in München. Das langjähriges Austauschprojekt des Johannes-Turmair-Gymnasiums und der Lotus Valley International School erregte das Interesse des konsularischen Personals.

Daher hat auch der Generalkonsul vorgeschlagen, das Turmair-Gymnasium zu besuchen um sich mit den Teilnehmern des Austauschs zu unterhalten. Die Planungen für dieses „Event“ sind im Gange und die gesamte Schulfamilie freut sich schon, den Generalkonsul am JTG willkommen zu heißen.

Den Wortlaut der besagten E-Mail kann man in leicht gekürzter Form hier lesen:

„Der indische Generalkonsul beglückwünscht das Turmair“ weiterlesen

Von Niederbayern begeistert – Straubinger Tagblatt berichtet über den Austausch

Am 27.06.2018 druckte das Straubinger Tagblatt einen Bericht über den Schüleraustausch mit der Lotus Valley International School in Noida. Hier der Wortlaut des Zeitungsartikels (Verlinkungen im Text stammen von uns):

Von Niederbayern begeistert

Bereits das sechste Jahr in Folge durchstöberten in den letzten Wochen Jugendliche der indischen Lotus Valley International School die Straubinger Straßen. Im Rahmen des alljährlich stattfindenden Schüleraustauschs konzentrierten sich die zehn Austauschschüler aus Noida dieses Mal auf die unterschiedlichen Firmen, die sich in der Gäubodenstadt und der näheren Umgebung angesiedelt haben.

Der originale Artikel ist im Straubinger Tagblatt vom 27.06.18 abgedruckt.

Unter dem Motto „From Mittelstand to Global Players“ analysierten zehn Gäste aus dem nordindischen Noida (bei Neu Delhi) zusammen mit ihren Partnern des Johannes-Turmair-Gymnasiums die Unternehmenskultur Deutschlands – vom einfachen Hobbyimker und der lokalen Bäckerei bis hin zu den Großen Firmen der Maschinenbau- und Automobilbranche. Dabei wurde unter anderem überprüft, welche Firmen nach Indien liefern, welche Unternehmen auch in Asien bekannt sind, aber auch eruiert, inwieweit Angestellte in Deutschland sozial abgesichert sind. „Die Orientierung an einem solchen Projekt hilft den Schülern tiefer in die Kultur des jeweiligen Landes einzudringen und nicht nur oberflächliche Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu entdecken“, erklärt der Turmair-Lehrer Wolfgang Pöschl, der den Austausch zum wiederholten Mal leitete. Während ihres Aufenthalts waren die ausländischen Gästen besonders vom den KJF-Werkstätten begeistert, in denen sie die Zusammenarbeit von Menschen mit und ohne Behinderung und deren hochprofessionelle Arbeit kennenlernen durften. „Von Niederbayern begeistert – Straubinger Tagblatt berichtet über den Austausch“ weiterlesen

Tag 12 – Eine ganz normale Mathestunde an einem ganz normalen Tag

Mittwoch ging es für die Inder mit uns in den Unterricht. Im Gegensatz zu den 45 Minuten, die in Deutschland eine Schulstunde dauert, dauert in Indien eine Schulstunde 30 Minuten.

Aditi liebt es zu malen und zu zeichnen, so kann man sie auch in einer Dreiviertelstunde beschäftigen.

Zeichnung
Das macht ein Inder während einer Mathestunde 😉

Nachmittags gingen wir mit Regina und Khwaish an der Donau spazieren und aßen anschließend noch mit Nico und Aryan bei Meating zu Abend. Eine lustige und laute Runde.

So ging ein schöner Tag zu Ende.

-Erla

Tag 17 – Ein Abschied – aber nicht für lange

Gestern war unser letzter gemeinsamer Abend mit den Indern. Wir trafen uns zum Abendessen im indischen Restaurant Ganesha in Straubing, in dem Herr Pöschl Plätze für unsere Gäste und uns reserviert hatte.

Zu Ehren unserer Besucher kleideten wir uns in unsere Kurtas und Saris die wir als Gastgeschenk bekommen hatten. Das leckere Essen bestand aus einem Buffet mit frittiertem Gemüse, verschiedenen Dips und Brot als Vorspeise. Als Hautgerichte gab es Dal Makhani, vegetarisches Curry, Lammcurry und Butterchicken. Die Nachspeise war ein Honigbällchen, welches sehr süß geschmeckt hat. Für unsere Eltern gab es noch Chai Tee. Wir feierten bis spät abends und machten viele Abschiedsfotos.

Wieder Zuhause überreichte ich Dhruva als Abschiedsgeschenk ein Fotobuch zur Erinnerung an unsere gemeinsame Zeit in Straubing. Ebenfalls schenkten wir ihm seine beim Aufenthalt in Deutschland lieb gewonnenen Süßigkeiten wie z.B. Gummibärchen, Salzbrezeln und Schokolade.

Heute früh war es dann leider soweit. Um 7:30 Uhr hieß es Abschiednehmen.
Wir waren alle sehr gerührt und es flossen einige Tränen, auch erhielten wir noch Abschiedskarten von unseren indischen Freunden.

Ich freue mich schon heute auf das baldige Wiedersehen im Oktober. Dhruva und ich werden auf jeden Fall bis dorthin per WhatsApp in Kontakt bleiben.

Tim B.