Warum wir im November fliegen

Sehr oft werden wir von Eltern und Lehrern gefragt, warum der Indienaufenthalt erst im November stattfindet. Es wäre doch viel einfacher, z. B. im Mai zu fliegen oder Ende Juli den Austausch stattfinden zu lassen.

Die Antwort auf diese Fragen ist sehr kurz: Das Wetter!

Die klimatischen Bedingungen in Indien und Deutschland sind höchst unterschiedlich. So kann es schon vorkommen, dass es in Straubing angenehme 20 °C hat, während in Neu Delhi der Asphalt bei 47 °C erweicht.



Das Wetter in Noida

Zusätzlich sorgt der Monsun von Juni bis September regelmäßig zu Überschwemmungen. In Deutschland dagegen können die Temperaturen auch mal -15 bis – 20 °C betragen, während in der gleichen Zeit in Indien das Thermometer auf höchstens +5 ° C fällt.



Das Wetter in Straubing


Mit unseren aktuellen Austausch-Terminen machen wir das Beste aus dieser Situation: Die indischen Austauschschüler kommen nach Deutschland, wenn die Temperaturen in Noida drücken heiß sind und sich alle nach Regen sehnen; die Deutschen fliegen in das 30 °C warme Indien, wenn in Deutschland der erste Bodenfrost liegt.

 

Was die Vereinten Nationen mit unserem Austausch zu tun haben

Wenn unsere Straubinger Austauschgruppe in ca. einem Monat nach Indien aufbricht, dann haben einige Turmair-Schüler neben ihren Sporttrikots auch einen dunklen Anzug bzw. ein Busines-Kostüm im Koffer? Warum? L

LVISMUN
Das Logo des in Indien stattfindenden Planspiels

Unsere Partnerschule, die  Lotusvalley International School, veranstaltet ein MUN (Model United Nations). Das ist eine Veranstaltung, bei der die Teilnehmer die Vereinten Nationen und andere Internationale Gremien simulieren. Die Turmair-Schüler und die restlichen Teilnehmer schlüpfen in die Rolle von Botschaftern, Diplomaten und Staatschefs und diskutieren über Klimaschutz, Ölpreis und Diskriminierung. Dieses Jahr stetd das LVISMUN unter dem Motto „World Initiative to save environment (WISE).

Wir sind schon gespannt, wie wir uns bei den zahlreichen Debatten und Vorträgen schlagen werden.

Wer schon mal an so einem MUN teilgenommen hat, der kann uns ja in den Kommentaren Tips dazu geben.

Vorfreude auf den Austausch mit Indien!

Genau noch zwei Monate und dann sind wir endlich in Indien.

Wuhu!!! Ich freue mich schon sehr, obwohl ich trotzdem zugeben muss, dass ich auch ein bisschen Angst davor habe. Gut, vielleicht ist Angst das falsche Wort, aber ich habe auf alle Fälle großen Respekt vor dieser Reise.

Impfung für die Reise
Eine Hepatitisimpfung ist empfehlenswert – Nicht nur bei einer Reise nach Indien.

Die Vorbereitungen laufen schon auf Hochtouren.  Der Antrag fürs Visum ist ausgefüllt, der Reisepass gecheckt und der Koffer wartet auch schon sehnsüchtig darauf wieder bepackt zu werden. Ich überlege auch schon, welche Bücher ich für den Flug auf meinen Tolino laden soll. Auch muss ich ständig diese Tortur des Impfens über mich ergehen lassen… Aber selbst dieser eine Contra- Punkt kann meine Vorfreude nicht trüben.

Ich freue mich sogar schon wieder auf den Schulbeginn, weil dann Indien vor der Tür steht… (Ist das ein Impfschaden??? Bin ich krank!?!? JJJ)

Geschrieben von Jakob S.

Wie beantragt man ein Visum für Indien?

Bei der EinreiseMit dem deutschen Reisepass kann man in 158 Länder der Welt ohne Visum einreisen. Möchte man jedoch für einen Schüleraustausch nach Indien einreisen, so braucht jeder Schüler dieses Dokument, das ihm von den indischen Konsulaten in Deutschland ausgestellt wird.

Wer nun kurz mal bei einem Konsulat vorbeischaut um sich so ein Visum abzuholen, der wird dort eines Besseren belehrt. Man braucht bestimmte Formulare, Passbilder im richtigen Format und vor allem viel Zeit um den begehrten offiziellen Aufkleber im Reisepass zu erhalten.

Für alle Schüleraustausch-Leidensgenossen. Hier eine kleine Anleitung: Wie komme ich für meine Austausch-Schüler zum

Reisepass
Mit dem deutschen Reisepass kommt man (fast) in alle Länder der Welt.

Indien-Visum?

Das wichtigste ist ein gültiger Reisepass. Da die meisten Schüler nicht über einen solchen Verfügen, sollte man gleich mit der Anmeldung zum Austausch darauf drängen, dass der Pass schnellstmöglich beantragt und ausgestellt wird.

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Feedback – Wie war es so, mit einem indischen Austauschschüler?

Indian students in Germany
Indische Gastschüler am Pausenhof des Johannes-Turmair-Gymnasiums

Wer schon mal einen Austauschschüler bei sich zu Hause aufgenommen hat, der weiß, dass es manchmal auch stressig sein kann. Wie war es also wirklich mit den indischen Gästen?

 

Wir haben die deutschen Eltern nach ihren Erfahrungen mit den  Lotus Valley Schülern gefragt: „Welchen Eindruck hat der Austausch bei Ihnen/Ihrem Kind hinterlassen?“

Hier nur einige Meinungen:

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Tag 13 – Vatertagsausflug zum Großen Arber

Nach einem kräftigen Frühstück früh am Morgen, ging der Ausflug um neun Uhr los. Der Plan für heute war es, den indischen Gästen den größten Berg im Bayerischen Wald zu zeigen: den Großen Arber. (1435 m ü. NN)

Treffpunkt war Sankt Engelmar, wo sich, wie vereinbart, meine Familie und die meines Freundes Jonas trafen.

Nach der kurvenreichen Strecke, die Akshat wie eine Achterbahnfahrt vorkommen musste, ihm wurde nämlich schlecht, kamen wir am Ziel an. Wir fuhren mit einer Gondel den Berg hinauf, bestiegen den Gipfel und erkundeten die felsige Region. Dazu gehörten die Radaranlage sowie die Arberkapelle. Dort schossen wir eine Menge Bilder und genossen die Aussicht.

Obwohl das Wetter anfänglich recht frisch war, kam gegen Mittag doch noch die Sonne raus und wir machten eine Brotzeit in der schönen Natur. In warmen Frühlingstemperaturen ging es mit der Seilbahn wieder runter in das Tal.

Als nächstes Ziel auf unserer Ausflugsroute stand das Glasdorf Weinfurtner in Arnbruck. Wir besichtigten den interessanten Park mit seinen Gärten und Kunstwerken. Der Höhepunkt war der Besuch in der Glashütte, wo wir aus der Nähe einem Glasmacher bei der Herstellung einer Glasskulptur bestaunen konnten.

Als Abschluss durfte Saatvik sogar selber kurz Hand anlegen. Im anliegenden Glasladen haben wir für uns und unsere indischen Freunde Gläser mit persönlichen Gravuren von einem Künstler anfertigen lassen.

Am Ende eines erlebnisreichen Tages ließen wir ihn bei Eis und Kaffee entspannt ausklingen. Ich hoffe, dass nicht nur unseren indischen Besuchern, sondern auch unseren Vätern ihr Feiertag viel Spaß gemacht hatte.

Geschrieben von Maximilian Mandat