Wie beantragt man ein Visum für Indien?

Bei der EinreiseMit dem deutschen Reisepass kann man in 158 Länder der Welt ohne Visum einreisen. Möchte man jedoch für einen Schüleraustausch nach Indien einreisen, so braucht jeder Schüler dieses Dokument, das ihm von den indischen Konsulaten in Deutschland ausgestellt wird.

Wer nun kurz mal bei einem Konsulat vorbeischaut um sich so ein Visum abzuholen, der wird dort eines Besseren belehrt. Man braucht bestimmte Formulare, Passbilder im richtigen Format und vor allem viel Zeit um den begehrten offiziellen Aufkleber im Reisepass zu erhalten.

Für alle Schüleraustausch-Leidensgenossen. Hier eine kleine Anleitung: Wie komme ich für meine Austausch-Schüler zum

Reisepass
Mit dem deutschen Reisepass kommt man (fast) in alle Länder der Welt.

Indien-Visum?

Das wichtigste ist ein gültiger Reisepass. Da die meisten Schüler nicht über einen solchen Verfügen, sollte man gleich mit der Anmeldung zum Austausch darauf drängen, dass der Pass schnellstmöglich beantragt und ausgestellt wird.

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Feedback – Wie war es so, mit einem indischen Austauschschüler?

Indian students in Germany
Indische Gastschüler am Pausenhof des Johannes-Turmair-Gymnasiums

Wer schon mal einen Austauschschüler bei sich zu Hause aufgenommen hat, der weiß, dass es manchmal auch stressig sein kann. Wie war es also wirklich mit den indischen Gästen?

 

Wir haben die deutschen Eltern nach ihren Erfahrungen mit den  Lotus Valley Schülern gefragt: „Welchen Eindruck hat der Austausch bei Ihnen/Ihrem Kind hinterlassen?“

Hier nur einige Meinungen:

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Tag 13 – Vatertagsausflug zum Großen Arber

Nach einem kräftigen Frühstück früh am Morgen, ging der Ausflug um neun Uhr los. Der Plan für heute war es, den indischen Gästen den größten Berg im Bayerischen Wald zu zeigen: den Großen Arber. (1435 m ü. NN)

Treffpunkt war Sankt Engelmar, wo sich, wie vereinbart, meine Familie und die meines Freundes Jonas trafen.

Nach der kurvenreichen Strecke, die Akshat wie eine Achterbahnfahrt vorkommen musste, ihm wurde nämlich schlecht, kamen wir am Ziel an. Wir fuhren mit einer Gondel den Berg hinauf, bestiegen den Gipfel und erkundeten die felsige Region. Dazu gehörten die Radaranlage sowie die Arberkapelle. Dort schossen wir eine Menge Bilder und genossen die Aussicht.

Obwohl das Wetter anfänglich recht frisch war, kam gegen Mittag doch noch die Sonne raus und wir machten eine Brotzeit in der schönen Natur. In warmen Frühlingstemperaturen ging es mit der Seilbahn wieder runter in das Tal.

Als nächstes Ziel auf unserer Ausflugsroute stand das Glasdorf Weinfurtner in Arnbruck. Wir besichtigten den interessanten Park mit seinen Gärten und Kunstwerken. Der Höhepunkt war der Besuch in der Glashütte, wo wir aus der Nähe einem Glasmacher bei der Herstellung einer Glasskulptur bestaunen konnten.

Als Abschluss durfte Saatvik sogar selber kurz Hand anlegen. Im anliegenden Glasladen haben wir für uns und unsere indischen Freunde Gläser mit persönlichen Gravuren von einem Künstler anfertigen lassen.

Am Ende eines erlebnisreichen Tages ließen wir ihn bei Eis und Kaffee entspannt ausklingen. Ich hoffe, dass nicht nur unseren indischen Besuchern, sondern auch unseren Vätern ihr Feiertag viel Spaß gemacht hatte.

Geschrieben von Maximilian Mandat

Bayerischer Judoverband berichtet über unseren Austausch

Judoverband Homepageartikel
Screenshot des Artikels auf der Homepage des Bayerischen Judoverbands

In der ersten Woche durften sich unsere Austauschteilnehmer in der Kampfsportart Judo versuchen. Zusammen mit Herrn Pöschl lernten sie in der Turnhalle des Johannes-Turmair-Gymnasiums einige Judo-Techniken, die sie auch sogleich im fairen Zweikampf erproben konnten.

Der Bayerische Judoverband findet solche Aktionen natürlich Klasse und berichtet auf seiner neu gestalteten Homepage von unserer gelungenen Sportaktion.

Tag 7 – Skifahrn is des leiwandste, …

So ganz klar war den 17 indischen Schülern nicht, welche Fabrik sie da Freitag vormittags besuchen sollen. Eine Skifabrik? Was soll denn daran interessant sein? Denn obwohl es in Noida eine Indoor Skihalle gibt, ist den meisten diese Sportart nur aus dem Fernsehen bekannt. Passend zum Austausch „Different countries – different sports“, eben!

Gruppenbild Ski-Völkl
Die indischen Austauschschüler bei Ski-Völkl

Diese Meinung änderte sich schnell, als die indischen Schüler in Begleitung ihrer beiden Lehrerinnen und zusammen mit  Herrn Brandhuber vom Johannes-Turmair-Gymnasium das Gelände der Firma Völkl am Europaring betraten. Elmar Wacker aus dem Qualitätsmanagement von Völkl Sports begrüßte die Gruppe und führte sie durch die Produktionsanlagen. Ausführlich gab er Auskunft über die Hochleistungsmaterialien, die bei der Herstellung zum Einsatz kommen: 3D.Glass, Carbonfasern, Kunststoffe, Stahl, Holz. Alles muss perfekt aufeinander abgestimmt sein, um genau die Eigenschaften zu erhalten, die der Sportler benötigt. Auch die hochautomatisierte Produktion hat es den Schülern angetan.

Wer weiß, vielleicht verirrt sich doch noch der eine oder andere indische Schüler in ein Skigebiet. Das Wissen über die notwendigen Gerätschaften hätten sie jetzt schon mal.

Einige Fragen, welche die Schüler ihrem Führer bei der Firmentour gestellt haben, können im folgenden Video angeschaut werden.

Elmar Wacker von Völkl Sports im Interview mit Indischen Schülern

Cricket match – Indien gegen Pakistan

Cricket-Logo
Cricket – mehr als ein Sport

Am letzten Tag des Deutschlandaufenthaltes durften wir ja die Indische Nationalsportart Cricket ausprobieren. Für diesen Sportnachmittag hat uns sogar der Präsident des Deutschen Cricket-Verbandes Herr Brian Fell besucht und die Frau unseres Oberbürgermeisters Frau Pannermayr hat mit ihrem Wurf das Match gestartet.

Wer aber mal richtige Profis sehen möchte, der kann das am Sonntag, den 4. Juni machen. Es spielen Indien gegen Pakistan. Spielbeginn ist ca. 9.15 deutsche Zeit.

Leider weiß ich noch nicht, wo man in Deutschland das Spiel als Livestream sehen kann. Schreibt bitte ihn die Kommentare, wenn ihr eine Internetseite herausgefunden habt.