Die schönste Musik für Niederbayern

Passend zum Austauschmotto „Media Rules!“ besichtigten unsere indischen Gastschüler am Freitag das Studio von Radio AWN. Charly Sipmeier begrüßte die Gruppe aufs Herzlichste und erklärte geduldig die unterschiedlichen Aufgabengebiete beim Radio.

Beim anschließenden Rundgang durch das Studio wurde der folgende Beitrag zusammengestellt, der am Nachmittag noch gesendet wurde.

Auch auf der Homepage berichtet der Sender über unseren Besuch.

Die ersten Tage in Deutschland

An der Lotus Valley International School wird Deutsch als Fremdsprache gelehrt. Die Austauschschüler Kashni und Vasuman haben es sich daher nicht nehmen lassen, ihre ersten Eindrücke von Bayern auf Deutsch zu veröffentlichen:

Die Drei Flüsse

Ich heiße Vasu und diese Wochenende bin ich in Deutschland angekommen und bis jetzt habe ich viel Spaß hier. ich probiere verschiedene und leckeres essen. am Dienstag sind wir nach Passau mit dem Bahn gegangen und haben wir die Universitat von passau gesehen. wir haben drei fluss Auch gesehen das sind inn, ilz und Danube. wir haben in die fluss bootfahren. Der Tag war sehr wunderbar und am endes des Tages war ich müde auch.

Geschrieben von Vasuman B.

Muttertagsausflug

Ich bin Kashni an diesem Wochenende am Samstag nachts kam ich nach Deutschland. Am Sonntag war es Muttertags-Tage, für die ich Bummeln war, die an sehr herrlich war. Am Abend fuhr ich zum Muttertags-Tag an die Hauptseite der Großmutter. Montag trocknen wir unsere traditionellen Kleider und hatten dann Potluck-Abendessen, wo ich viel Spaß hat. Wir haben viele Fotos geklickt. „Dienstag ging zu Passau, um die Universität zu besuchen und auch fuhren wir mit dem schönen Blick und das Wetter.

Geschrieben von Kashni G.

Erwartungen eines Austauschschülers

Warum ich sehr große Erwartungen an den Indieaustausch habe.

Es gibt immer die Leute und besonders Eltern, die einem Austausch mit einem anderen Land und in diesem Fall Indien sehr kritisch gegenüber stehen. Natürlich kostet es zwei Wochen, in denen man in der Schule wäre und besonders Geld.

Aber Argumente wie dass es reine Zeit und Geldverschwendung sei und das es zu gefährlich  sei halte ich für totalen Unsinn. „Ein Austausch mit Indien ist nicht nur ein normaler Austausch mit dem Europäischem-Ausland,“ so wie es der Indische Generalkonsul aus München gesagt hat, als er an unserer Schule war. Sondern die einmalige Chance ein Land wie Indien mit einer komplett anderen Gesellschaft, Religion und Kultur aus dem inneren kennen zulernen.

Bayerische Inder - Indische Bayern
Bayerische Inder – Indische Bayern

Im späteren Leben kann man nur noch als Tourist nach Indien kommen und bekommt nur die normalen für Touristen gemachten Attraktionen vorgesetzt und lernt das Land nur so kennen wie es die Touristenführer einem zeigen wollen.

„Erwartungen eines Austauschschülers“ weiterlesen

Ihr seid die Zukunft

Gestern konnte man das Johannes-Turmair-Gymnasium beflaggt vorfinden. Die Fahnen Bayerns und Deutschlands flatterten munter neben der Flagge Indiens. Als dann auch noch eine schwarze Limosine mit Diplomatenkennzeichen vorfuhr, war allen Anwesenden klar, dass dies wohl ein besonderer Gast sein muss.

Erfahrungsberichte

Die Ehrengäste enthüllen die Pasch-Plakette

Der indische Generalkonus Sugandh Rajeram ließt es sich gestern nicht nehmen die am Samstag angekommenen Austauschschüler und ihre Partner in Deutschland Wilkommen zu heißen. Neugierig ließ er sich von ihnen erklären, was sie bereits gemeinsam erlebt haben und welche Vorstellungen sie vom jeweils anderem Land hätten.

Da beim Treffen mit dem Generalkonsul auch viele ehemaligen Austauschteilnehmer anwesend waren ließ er sich auch von den erfahrenen Indienfahrern über ihre Eindrücke unterrichten. Der Straßenverkehr, die Art zu kochen und die Populationsdichte waren die ersten Punkte, die als Unterschied zwischen Deutschland und Indien aufgezählt wurden.

Ihr seid die Zukunft

Der indische Generalkonsul für Süddeutschland, Sugandh Rajeram

Natürlich wurden auch einige Reden gehalten: Die Direktorin des Johannes-Turmair-Gymnasiums Andrea Kammerer hob dabei die jahrelange Partnerschaft zwischen der indischen und der Straubinger Schule hervor. Der Bürgermeister von Straubing Hans Lohmeier legte seinen Schwerpunkt auf die wirtschaftliche Bedeutung Indiens und auf die internationalen Erfahrungen, die man als Jugendlicher machen sollte. Wolfgang Pöschl, der Koordinator für den Indienaustausch forderte die Austauschteilnehmer auf, ihre Komfortzone zu verlassen und hinaus in die Welt zu gehen.

Den Schluss bildete der indische Generalkonsul. Er rief den Schülern zu: „Ihr seid die Zukunft!“ und legte dar, wie wichtig es gerade für die indischen Schüler ist, andere Kulturen kennen zu lernen.

Eine Auszeichnung

Doch nicht nur die Anwesenden würdigten die Zusammenarbeit mit indien. Das Pasch-Netzwerk unter der Federführung der Kultusministerkonferenz zeichnete das Johannes-Turmair-Gymnasium anlässlich ihrer vielen Austauschprojekte als „Partner der Zukunft“ aus. Die dazugehörige Plakette wurde von den Ehregästen feierlich enthüllt.

Was bleibt

Das Besondere am Besuch des Generalkonsuls war, dass er ein echtes Interesse an den Meinungen der Schüler hatte. Geduldig hörte er sich ihre Erzählungen an, bot seine Hilfe bei weiteren Projekten an und bemühte sich, die Beziehung zwischen der indischen und der deutschen Schule langfristig zu stärken.

Wir freuen uns schon, ihn erneut am Turmair-Gymnasium begrüßen zu dürfen.