Taj Mahal – Mehr als nur ein Grabmahl

Schon vor dem eigentlichen Ausflug zum Taj Mahal wurde selbstverständlich über selbiges geredet. Zum Beispiel gab mir meine Gastmutter den Tipp erst nach Durchschreiten des Haupttors direkt auf’s Taj Mahal zu blicken damit es umso beeindruckender wirken würde. Und in der Tat das tat es.

Der erste Blick war das Beeindruckendste des ganzen Trips. Beginnend bei der perfekten Symmetrie, bis zu den gewaltigen Ausmaßen, bis zu der im Licht glänzenden weißen Farbe war das gewaltige Mausoleum ein einziger Blickfang.

Um den ersten Punkt noch genauer zu erleutern: Links vom eigentlichen Taj Mahal steht eine Moschee (was auch zur islamischen Vorstellung des Himmel gehört). Und NUR um die Symmetrie zu wahren wurde auf der linken Seite ein „Ausgleichsgebäude“ gebaut. Erstaunlicherweise das einzig nicht symmetrische am ganzen Taj Mahal waren die beiden Gräber selbst, dass des Herrschers und seiner Ehefrau, weil das Grab der geehrten Frau exakt in der Mitte des Gebäudes platziert wurde. Auch hier galt es wieder die Gemalin zu ehren.

Geschrieben von Thomas E.

Tag 10 – Schlabberhosen-Shopping

Dilli Haat
Der Schlabberhosenmarkt schlechthin

Am Sonntag war ein Teil der Turmair-Schüler am Dilli Haat. Ich glaube, dass jeder von uns einfach nur total begeistert war. So viele Leute, so viele Sachen und alles bunt.

Als wir uns alle getroffen haben ging es auch gleich los. Es wurde gesucht, gefunden und gehandelt. Am Ende des Tages war ich sogar richtig gut darin. Gekauft wurden Stoffe, kleine Taj Mahals und Elefanten und natürlich die altbekannten ,,Schlabberhosen“. Am Ende des Tages sind wir dann mit fünf Tüten und viel Erspartem wieder nach Hause zurück gekehrt. 

Geschrieben von Jakob Schweiger

Tag 10 – Kletterwald, Wandern und Rodelbahn in St. Englmar

Abenteuer Hochseilgarten

Am Montag, den 22.05. waren die deutschen und indischen Schüler nahezu den ganzen Tag im bayerischen Wald bei St. Englmar, damit den indischen Gästen typisch bayerische bzw. „wäldlerische“ Sportarten demonstriert werden. Der Aufbruch am Turmair geschah um 8.00 Uhr, ehe die Gruppe eine dreiviertel Stunde später in Englmar ankam. Dann ging es erstmal in den Kletterwald, wo die Lehrer und Schüler eine Einweisung in die Sicherung der Gurte und in die Regeln im Hochseilgarten bekamen.

Die Schüler haben Spaß im Kletterwald

Dann ging es für die Kletterer bald schon über die Leiter in die Höhe von sechs bis acht Metern um die ersten Parkours zu durchgehen. Die indischen Schüler und Lehrer, für die der Hochseilgarten Neuland war, meisterten die teilweise komplizierten Stationen nach anfänglich kleinen Schwierigkeiten tadellos. Doch manch deutschen Jungs berieteten die Höhe und wackelige Brücken und Seile in der Höhe Angst und Sorge, aber mit der tollen Unterstützung der Lehrer schafften es auch sie ins Ziel jeder Kletterplatform.

I Steh am GipfeL, schau obe ins Tal

Nach dem fast zweistündigem Aufenthalt in den Höhen machten die Schüler eine kurze Mittagspause. Bald darauf brachen sie zu einer fast dreistündigen Wanderung auf den Pröller auf.

Pröllergipfel
Deutsche und indische Schüler auf dem Pröllergipfel

Sie marschierten fast sechs Kilometer und es bereitete allen Beteiligten große Freude, sich miteinander zu unterhalten, die Natur zu betrachten, kleine Spiele zu machen oder in den Wäldern die frische Luft zu genießen. Am „Gipfel“ des Pröllers bot sich eine tolle Aussicht, die man eine halbe Stunde lang während der Pause genießen konnte.

Da voglwuide Sepp

Nach der Wanderung wurden die Austauschpartner und ihre Lehrer mit dem Bus zur Rodelbahn nach Grün gefahren. Dort machten die Schüler spannende Wettrennen auf der Bahn und die Gewinner wurden dank des Geschwindigkeitsfotoapparates am Ziel ermittelt. Sie nutzten auch die Achterbahn „Da voglwuide Sepp“ und gingen auf den hohen hölzernen Turm hinauf um die Landschaft beim bayerischen Wald zu genießen.

Jeder Tag hat ein Ende

Die Rückkehr ans JTG war um circa 17 Uhr und an der Schule angekommen wurden die Schüler und ihr Austauschpartner von den Eltern abgeholt. Ein ereignisreicher und wunderschöner Tag mit einer Menge Spaß für jeden neigte sich dem Ende zu.

Lukas Schneider

Tag 10 – Es geht auch ohne Schulprogramm

Sportvereine, Profisport, Behindertensport, Sportmedizin, Schulsport, Kampfsport. Volleyball, Basketball, Cricket, Badmington, Judo, Eisstockschießen, Rudern.

Das Programm unseres Deutsch-Indischen Austauschs bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten sich zu informieren, oder um sich selbst zu beteiligen. Dass es auch ganz ohne festgelegtes Programm mit der sportlichen Betätigung ganz gut klappt und dass der Spaß dabei nicht zu kurz kommt, zeigen die nachfolgenden Bildern von Esha und ihrer deutschen Partnerin Lioba.