Studiobesitzer steht JTGlern Rede und Antwort

„Media Rules!“ So lautet bekanntermaßen das diesjährige Motto unseres von der Pasch-Initiative geförderten Austauschprojekts. Daher ließen es sich die Turmair-Schüler nicht nehmen, tief in die Medienindustrie Indiens abzutauchen und mehrere Medienschaffende zu interviewen.

Ein Interviewpartner war der Studiobesitzer Sandeep Marwah. Während eines Besuchs der Austauschteilnehmer bei den Marwah Studios berichtete er von seinen Verdiensten um Funk und Fernsehen. Ebenso spannend, wie der offizielle Teil des Interviews, der auch durch Kameras festgehalten wurde, waren auch die Gespräche abseits der Mikrofone.

Die Mitarbeiter gaben bereitwillig Auskunft über interne Strukturen, Einfluss von Außen und ermöglichten den Schülern somit, sich ein eigene Meinung über die Indische Medienkultur zu bilden.

Einen englischsprachiger Artikel über unseren Aufenthalt in den Marwah Studios kann man auf dem Blog des Unternehmens nachlesen.

Regionaler Sender – Internationale Gäste

Um über aktuelle Verkehrslagen, Feste und Unfälle optimal informiert zu sein braucht man eine Nachrichtensender, der sich in der jeweiligen Region auch auskennt. Ein solcher Regionalsender ist neben Radio AWN in Straubing auch TVA in Regensburg, den unsere Austauschschüler letzte Woche besuchten.

Woher weiß man, dass in der Region etwas nachrichtenwürdiges geschieht? Wie werden Interviews geführt? Welches Equipment ist notwendig um das gesehene aufzuzeichnen, zu schneiden zu senden? Viele dieser Fragen stellten die Schüler passend zum Austauschmotto „Media Rules!“ den Mitarbeitern des Regionalsenders TVA. Doch da sie dabei schon mal im TV-Studio waren, wurde die Befragung auch gleich mit professioneller Hilfe mitgeschnitten.

Herausgekommen sind die neuesten Nachrichten unseres Deutsch-Indischen Austauschprojekts.

Die Qualität des Videos wurde reduziert, um es schneller mobil herunterladen zu können.

Regensburg: Deutsche und Indische Austauschschüler berichten über die Vorgänge beim Regionalsender TVA

Vorfreude auf Indien-Austausch

In circa zwei Monaten kommt meine Austauschpartnerin. Ich freue mich, doch ich bin auch aufgeregt, da ich noch gar nichts über sie weiß. Ist sie nett? Haben wir dieselben Interessen?         

Das sind Fragen, die mich beschäftigen, wenn ich an ihren Besuch denke. Doch vor lauter Vorbereitungen bleibt dafür nicht oft Zeit. Jede Woche treffen wir uns mit Herr Pöschl und sprechen über die Unterschiede der beiden unterschiedlichen Kulturen und was uns noch in diesem Austauschprojekt erwartet. Diese Treffen sind immer lustig und machen uns gespannt auf die Zeit mit den Indern. Außerdem müssen wir einen bayerischen Tanz lernen, den wir vor ihnen aufführen.

Doch jetzt soll es gar nicht mehr um mich und die Vorbereitungen gehen, sondern um meine Eltern, die sich auch schon sehr auf die Zeit mit meiner Austauschpartnerin freuen. Deswegen habe ich ihnen ein paar Fragen über den Indienaustausch gestellt:

„Vorfreude auf Indien-Austausch“ weiterlesen

Tag 7 – Interview mit einem Cricket Profispieler

Madan Lal Interview
Mr. Madan Lal beim Interview mit unseren Austauschschülern

Cricket ist in Indien kein Sport, sondern eine Religion! Und da wir schon mal hier waren haben wir unsere indischen Freunde gleich einmal zu einem Cricketmatch herausgefordert. Wir haben zwar offiziell gewonnen, doch ist dieser Sieg mehr auf das Mitleid des Schiedsrichters, als auf unser sportliches Können zurückzuführen.

Nachdem wir uns mehr schlecht als recht bemüht haben, wollten wir einen Profi fragen, was das Besondere an Cricket ist. Der in Indien berühmte ehemalige Nationalspieler Mr Madan Lal hat uns aus diesem Grund besucht und stand unseren Austauschschülern in einem Interview Rede und Antwort. 

Bemerkenswert ist vor allem, dass er sich für mehr Schulsport an Indischen Schulen einsetzt. Auch plädiert er dafür, nicht immer sofort aufzugeben, wenn es im Leben Rückschläge gibt.

Einige seiner Ausführungen und Interviewfragen haben wir in einem kurzen Video zusammengefasst.

Der Profispieler Mr Madan Lal beim Interview

Tag 7 – Skifahrn is des leiwandste, …

Ein Austauschschüler interviewt einen Mitarbeiter der Firma Völkl

So ganz klar war den 17 indischen Schülern nicht, welche Fabrik sie da Freitag vormittags besuchen sollen. Eine Skifabrik? Was soll denn daran interessant sein? Denn obwohl es in Noida eine Indoor Skihalle gibt, ist den meisten diese Sportart nur aus dem Fernsehen bekannt. Passend zum Austausch „Different countries – different sports“, eben!

Gruppenbild Ski-Völkl
Die indischen Austauschschüler bei Ski-Völkl

Diese Meinung änderte sich schnell, als die indischen Schüler in Begleitung ihrer beiden Lehrerinnen und zusammen mit  Herrn Brandhuber vom Johannes-Turmair-Gymnasium das Gelände der Firma Völkl am Europaring betraten. Elmar Wacker aus dem Qualitätsmanagement von Völkl Sports begrüßte die Gruppe und führte sie durch die Produktionsanlagen. Ausführlich gab er Auskunft über die Hochleistungsmaterialien, die bei der Herstellung zum Einsatz kommen: 3D.Glass, Carbonfasern, Kunststoffe, Stahl, Holz. Alles muss perfekt aufeinander abgestimmt sein, um genau die Eigenschaften zu erhalten, die der Sportler benötigt. Auch die hochautomatisierte Produktion hat es den Schülern angetan.

Wer weiß, vielleicht verirrt sich doch noch der eine oder andere indische Schüler in ein Skigebiet. Das Wissen über die notwendigen Gerätschaften hätten sie jetzt schon mal.

Einige Fragen, welche die Schüler ihrem Führer bei der Firmentour gestellt haben, können im folgenden Video angeschaut werden.

Elmar Wacker von Völkl Sports im Interview mit Indischen Schülern

Frag die Eltern – Mehr Gedanken zum Austauschprojekt

Für einen erfolgreichen Austausch ist die Mitarbeit der Eltern unabdingbar. Dazu gehört nicht nur, dass sie meist für das Flugticket bezahlen und sich um die Verpflegung des Gastes kümmern. Die Eltern nehmen während des Austauschs einen Fremden in ihr Heim auf und laden ihn ein für zwei Wochen lang ein Familienmitglied zu werden.

Zwei Wochen lang haben sie ein zusätzliches Kind im Haus. Ist das die Mühe wert?

Wieder haben wir eine Mutter und einen Vater interviewed und sie gefragt, wie sie zum Austauschprojekt stehen:

The mother of Muskan talks about the exchange with Germany

Thoughts of a father - why should somebody take part in an exchange with Germany