Tag 2 – Gastgeschenke auf dem ganzen Bett

So cuteeee
“Shes soo cuteee” – Erla in indischer Kleidung.

Heute ging es schon früh aus dem Bett, da alle sehr aufgeregt waren auf die Ankunft meiner Austauschpartnerin Aditi. Da wir bis Samstagabend im Urlaub waren, war Aditi für eine Nacht bei Familie Fritsch untergebracht, wo ich sie am Sonntagvormittag voller Freude und Aufregung abholte.

Nach dem Mittagessen hieß es für sie Koffer auspacken, indem sich so viele Gastgeschenke befanden, dass mein ganzes Bett innerhalb ein paar weniger Minuten komplett bedeckt war.

Gastgeschenke
Zu viel Gastgeschenke für ein einzelnes Bett

Von den indischen Süßigkeiten bis zur traditionellen Kleidung war alles mit dabei.

Später trafen wir uns noch mit einem anderen Austauschpaar und verbrachten den Restnachmittag in der Stadt und an der Donau.
Ein erfolgreicher Tag ging somit zu Ende.

-Erla

Vorbereitung – Tims Eindrücke zum Austauschstart

Dhruva Jain? Mancher wird sich jetzt denken was ist das? Ein Schreibfehler?

Nein, Dhruva Jain ist der Name meines indischen Austauschschülers der in Kürze bei uns zu Gast sein wird. Wie es dazu gekommen ist?

Wir haben die Möglichkeit im Rahmen der im JTG angebotenen Austauschprogramme der 9. Klasse nicht nur in die USA zu reisen sondern auch Indien kennen zu lernen.

Indien ist für mich derzeit noch ein ziemlich unbekanntes Land, mit dem ich mich bisher nicht groß beschäftigt hatte. Auf einer Informationsveranstaltung die Herr Pöschl durchführte, wurde mein Interesse an diesem Land geweckt. Zahlreiche Bilder die präsentiert wurden zeigten ein farbenfrohes Land das ganz anders zu sein scheint als hier bei uns. Herr Pöschl beschrieb das Land in zahlreichen Episoden und Erlebnissen. Kurz gesagt, das interessiert mich wirklich. Es tauchten viele Fragen bei mir auf: wie leben die Menschen in Indien, wie arbeiten sie dort, wie verbringen sie ihre Freizeit und noch vieles mehr.

Nach kurzer Überlegung und Besprechung mit meinem Eltern entschied ich mich für die Teilnahme an diesem Schüleraustausch. Schon nach kurzer Zeit wurde mir durch Herrn Pöschl Dhruvan als mein Austauschschüler zugewiesen. Wir tauschten unsere Handynummern aus und bereits nach wenigen Tagen hatten wir einen intensiven Informationsaustausch über WhatsApp. Hier konnten wir schon einige Gemeinsamkeiten feststellen. Dhruva stellte schon einige konkrete Fragen über seine „neue Heimat“ und auch ich konnte mir schon einige Infos über sein indisches Umfeld einholen.

Ich freue mich schon heute auf das persönliche Kennenlernen mit Dhruva hier bei uns in Bayern aber auch auf meinen Aufenthalt in Indien.

Ein Chatprotokoll offenbart die Gründe für die Teilnahme am Austausch

Vor ein paar Tagen fand der erste vorsichtige Kontakt zwischen den diesjährigen deutschen und indischen Austauschpartnern statt. Was früher vielleicht noch per Brief von statten ging, findet heute ausschließlich über Instagram, WhatsApp-Chat und Co. statt.

Der folgende Ausschnitt aus einem solchen WhatsApp-Chat demonstriert, welche Erwartungen dabei die indischen Austauschschüler an ihren Deutschlandaufenthalt haben:

Chatverlauf
Chatverlauf zwischen den Austauschschülern

Die Vorbereitungen haben begonnen – pünktlich zu Holi

Holi-Farbe
Beim Holi-Fest wird mit Farben der Beginn des Frühlings gefeiert

Pünktlich zum hinduistischen Fest der Farben, dem Holi-Fest, haben sich unsere neuen Austauschschüler getroffen um sich zum ersten Mal auf den Indienaustausch 2018 vorzubereiten und mit ihrem interkulturellen Training zu beginnen:

Durch ein Los bekamen die Turmair-Schüler Beschreibungen von Begrüßungsritualen unterschiedlicher Kulturen zugewiesen. Diese Begrüßungen führten sie anschließend stumm bei den anderen Teilnehmer durch.

Und während der typische Handschlag von den meisten als normal und eher angenehm empfunden wurde, konnte man bei mancher Umarmung oder bei einem neuseeländischen Hongi das Unbehagen der Schüler sehen und spüren. Kulturen sind unterschiedlich! Sie besitzen unterschiedliche Gebräuche, Riten und Rituale und man sollte sich nicht wundern, wenn scheinbar “normale und harmlose” Gesten bei einer Person einer anderen Kultur Befremden hervorruft.

Assoziationen Indien
Der Beginn des interkulturellen Trainings: Wörter, die den Teilnehmern zum Begriff “Indien” einfallen.

Wie das Rollenspiel gezeigt hat, geht es uns Deutschen da ja nicht anders. Bevor man sich also wundert, dass man in Indien als Mann nur selten einer Frau die Hand reicht, oder dass ein einfaches “Namaste” höflicher ist als ein formaler Handschlag, sollte man sich immer an das interkulturelle Training zurückerinnern.

Tag 9 – Ein T-Shirt reist um die Welt

Was zieht man nur an, wenn man zum Taj Mahal fährt? Immerhin ist es ja ein Grabmal und zu kurze Shorts sind da nicht gerne gesehen. Andererseits möchte man bei Temperaturen um 30°C auch nicht zu warm angezogen sein.

Und dann ist da immer noch die Problematik mit dem Foto. Schließlich will man auf dem obligatorischen Bild mit dem Taj ja auch noch gut aussehen!

KLJB Hoiba Weltweit
Weitgereist: Unser Turmair-Schüler und Mitglied der KLJB Haibach

Für unseren Turmair-Austauschschüler Stephan “Totti” Mühlbauer gab es keinen Moment des Zweifels. Für die Aktion “KLJB Hoiba Weltweit” zog er sich das T-Shirt der KLJB Haibach an und posierte vor dem berühmtesten Gebäude Indiens. Damit ist die Liste der vom KLJB Haibach-T-Shirt besuchten Ländern wieder ein wenig länger geworden.

Tag 12 – Indien von A bis Z

Heute haben sich einige Schüler mal in einer Zwischenstunde hingesetzt und ihr ganz persönliches Indien-Alphabet verfasst. Hier ist es! Indien von A bis Z!

Vielleicht fühlt sich ja jemand ermutigt, andere Vorschläge für die einzelnen Buchstaben abzuliefern. Der Kommentarbereich ist wie immer geöffnet.

Abfall
Bevölkerung
CO2
Durchfall
Elefant
Fenchel
Gewürze
Hupen
International
Jainismus
Kühe „Tag 12 – Indien von A bis Z“ weiterlesen

Vorfreude auf den Austausch mit Indien!

Genau noch zwei Monate und dann sind wir endlich in Indien.

Wuhu!!! Ich freue mich schon sehr, obwohl ich trotzdem zugeben muss, dass ich auch ein bisschen Angst davor habe. Gut, vielleicht ist Angst das falsche Wort, aber ich habe auf alle Fälle großen Respekt vor dieser Reise.

Impfung für die Reise
Eine Hepatitisimpfung ist empfehlenswert – Nicht nur bei einer Reise nach Indien.

Die Vorbereitungen laufen schon auf Hochtouren.  Der Antrag fürs Visum ist ausgefüllt, der Reisepass gecheckt und der Koffer wartet auch schon sehnsüchtig darauf wieder bepackt zu werden. Ich überlege auch schon, welche Bücher ich für den Flug auf meinen Tolino laden soll. Auch muss ich ständig diese Tortur des Impfens über mich ergehen lassen… Aber selbst dieser eine Contra- Punkt kann meine Vorfreude nicht trüben.

Ich freue mich sogar schon wieder auf den Schulbeginn, weil dann Indien vor der Tür steht… (Ist das ein Impfschaden??? Bin ich krank!?!? JJJ)

Geschrieben von Jakob S.