Tag 3 – Unterschiedliche Blickwinkel

Heute sind wir zu dritt (Shagun, Gurnoor und ich) mit dem Bus zur Schule, was wahrscheinlich für die Erstklässler an meiner Haltestelle mehr aufregend war, als für die Inder selbst. Nach der ersten Stunde durften sie mit uns in den Unterricht. Zuerst hatten wir Musik, und ich glaube, die Musik zum Zauberlehrling werden sie nicht mehr so schnell vergessen, weil wir sie in Endlosschleife anhörten 🙂

Auch kamen sie in den Genuss einer Mathe- und einer Deutschstunde. Nach der Schule sind wir mit Sophie und Muskan in die Stadt und erst einmal zu
Rewe, um Erdbeeren zu kaufen.

Indians in a German car
Indians love the German cars 😉

Zu Abend haben Shagun, Gurnoor und Muskan dann zusammen mit ein paar Freunden beim Burgerwirt gegessen, während Sophie und ich eine kleine Pause machten. Zu Hause angekommen gings gleich weiter mit einer Runde Badminton im Garten. Und dann sind auch schon wieder Muskan und Sophie gekommen, um bei mir zu übernachten. Ich denke es wird eine lange, aber auch schöne Nacht werden.

-Paula

Our day three in Germany started in a quite interesting way when we visited Johannes-Turmair for the first time, it was a rather new experience, seeing how the school works. Since my partner is sick Paula was generous enough to take me in and I´m grateful to her for this. We had a lot of fun with her and a great time when we visited the city. The view from the water tower was AMAZING and the churches are the most mesmorising and peaceful places I´ve seen!

-Shagun

My day three went really well. We visited the Johannes-Turmair for the first time and were welcomed by the principal. We attended some classes. Then we went to water tower, which had a great view. Then we just explored the city and visited few churches. In evening we went to city center and had dinner there. At night Muskan and Sophie come to have a night stay.

-Gurnoor

 

Tag 1 und 2 – Ashnis Abenteuer

Als wir aus dem Bus kamen, jeder hieß uns mit großen Plakaten willkommen. Wir lernten unsere Austauschpartner und ihre Eltern kennen und machten viele Fotos. Dann fuhren wir in den Supermarkt und anschließend nach Hause. Sie zeigten mir das Haus und wir tauschten die Geschenke aus. Daraufhin saßen wir zusammen und aßen unser Frühstück. Nach dem Mittagessen waren wir auf dem Weg nach Regensburg und gingen auf die Walhalla, wo wir viel Spaß hatten. Am Abend trafen wir unsere Freunde und besuchten den bekanntesten Zirkus Europas, dort hatten wir eine Menge Spaß und wir sahen verschiedene Tiere und aufregende Show.

Am zweiten Tag lernte ich die Großeltern meiner Gastfamilie kennen. Nach dem Mittagessen fuhren wir nach Straubing um mit dem Bus nach München in die Allianzarena zu fahren. Wir sahen uns das Fußballspiel zwischen 1860 München und Bochum an, an dem viele Münchner Fans waren. Es war eine wundervolle Erfahrung und ich will in der Zukunft ein weiteres Fußballspiel anschauen. Die Stimmung im Bus war nach dem Fußballspiel trotz des Misserfolges der Münchner Mannschaft sehr gut und jeder hatte eine Menge Spaß.

Ashni

 

Tag 2 – Der Tag der Wahrheit

Als Ich und mein Indischer Freund Bhavya aufstanden war das Frühstück schon auf dem Tisch und meine Mutter und mein Vater saßen schon dort. Wir aßen das Frühstück und mussten auch schon los zur Kirche da Ich als Ministrant eingetragen war. Nach der Kirche lernte Ich ihm wichtige bayerische Wörter wie z.B. Basstscho, Oachkatzelschwoaf und andere schöne Wörter wir hatten dabei sehr viel Spaß, da es, wie es wirkte, nicht sehr leicht für ihn war.

Anschließend spielten wir eine Runde Billard die zu meinen Bedauern – da Ich verlor – nach Indien ging. Nachdem wir dann das Mittagessen (Reis mit Putenfleisch und Gemüse) verzehrt hatten und daraufhin einen Erdbeerkuchen aßen mussten wir dann auch schon los nach Straubing.

In Straubing angekommen waren die meisten schon eingetroffen und der Bus war bereit los zu fahren. In der Busfahrt vergnügte sich jeder selbstständig mit dem Handy oder Spielkarten oder redeten einfach nur mit dem Sitznachbar.

Während der Fahrt wurden wir über das weitere Vorgehen an diesem Tag und über allgemeines von Herrn Pöschl aufgeklärt. Als wir dann bei der “Schüssel” angekommen waren wurden die Tickets für das folgende Spiel (1860 München: Vfl Bochum) von den Lehrern ausgeteilt. Jedoch war es ein langer und vom Regen geplakter Weg ins Stadion, da der Security Check und das finden von unserem Platz noch bevorstand. Im Stadion wurden dann erst mal 100-1000 Fotos geschossen und jeder verweilte bis zu Spielbeginn auf ihren Plätzen. Die Stimmung im Stadion war sehr gut dafür tragten wir aber auch bei, als Vfl Bochum das erste Tor und somit den Rückstand für die Heimmanschaft schoss.

Endstand
Der Endstand nach 90 Minuten Fußball

Nachdem 1:1 der Löwen (1860 München) war die Stimmung auf ihren Höhepunkt, die jedoch von den Gästen durch das Siegtor zum 1:2  zerstört wurde. Jedoch konnte unsere Laune nicht vermiest werden. Nach dem Spiel fuhren wir auch schon wider mit dem Bus nach Straubing wo mein Vater uns schon erwartet hatte. Zuhause angekommen aßen wir etwas und fielen dann fertig für den Tag ins Bett.

Tag 1 – Was für ein Zirkus

Ein Bericht von Jakob Schweiger über seinen Ersten Tag mit dem indischen Austauschpartner.

Ein Besuch bei der Zirkus Krone

Am Samstag waren wir in Zirkus Krone. Ich glaube, dass es allen sehr gut gefallen hat. Von den Indern hat man immer Beifall gehört und ein Staunen, wenn irgendein Artist irgendetwas gefährliches gemacht hat. Es hat sehr viel Spaß gemacht, Popcorn zu verschütten (ja, die waren danach wirklich überall), waghalsigen Stunts zu zusehen und sich mit den Austauschschülern aus zu tauschen, was denn das auf Hindi heißt.

Elefanten - Nicht nur in Indien
Elefanten gibt es auch in Deutschland.

Als wir die Karten gekauft hatten, hatten wir ein wenig Angst, dass unsere Freunde aus Indien meinen, dass Zirkus Krone nur ein popeliger Zirkus sei und uns für kindisch hielten. Doch ich glaube, auch die Inder waren sehr begeistert, vor allem von Crazy William und den Löwen beziehungsweise Tigern. Als uns dann um kurz vor 23 Uhr die Hände vom Klatschen weh getan haben, sind alle, egal ob deutsch oder indisch, in einen sehr tiefen Schlaf gefallen. Denn es war alles sehr aufregend und auch ein bisschen anstrengend. Aber es hat sich definitiv gelohnt!!!

Vor dem Austausch – Ashnis Eindrücke

In der Rubrik “vor dem Austausch” schreiben Schüler über ihre Vorbereitung für den Deutsch-Indischen Schüleraustausch. Sie beschreiben ihre Anreize, um am Austausch teilzunehmen und ihren ersten Kontakt zum Partner.

Heute schreibt Ashni, eine Schülerin der Lotus Valley International School, wie sie sich auf die Deutschlandreise vorbereitet und was sie in Deutschland anschauen möchte:

Ashnis Überlegungen zur Deutschlandreise

Ich bereite mich für die Deutschlandreise vor, in dem ich Filme anschaue, Bücher lese und mehr mit meinen Partnern kommuniziere, weil bei einem Austausch handelt es um Interaktion und Lernen.

Ich habe grundsätzlich Angst vor dem Essen, weil ich Vegetarier bin, also weiß ich nicht, wie ich mit meinen Essgewohnheiten umgehen werde. Im Allgemeinen sind introvertierte Menschen schüchtern und interagieren nicht viel mit Fremden.

vegetarisch, bayerische Spezialitäten
Nur ein kleiner Bereich unseres rein vegetarischen Potluck-Buffets 2016 – das Essen sollte auch für Vegetarier kein Problem sein!

Aber ich bin eine sozial extrovertierte Person und kann gut mit Menschen mischen. Ich freue mich darauf, mehr Freunde aus Deutschland zu machen.  Ich möchte  Denkmäler und berühmte Orte sehen. Ich bin eine weggehende und abenteuerliche Person, also möchte ich so viele Orte besuchen, die ich kann.

Ich möchte alles neu mit meinem Austauschpartner ausprobieren und viel Spaß mit ihr haben. Unsere täglichen Routinen werden anders sein, aber ich werde immer noch versuchen, wie sie zu leben. Das Gleiche zwischen uns wäre unsere Natur und Persönlichkeit, weil ich regelmäßig mit meinem Austauschpartner rede und sie scheint auch eine sehr abenteuerliche und freundliche Person zu sein. Also hoffe ich, dass unsere Freundschaft auch nach dem Austauschprogramm fortfährt und ich werde auf jeden Fall wieder nach Indien zurückkehren!

Vor dem Austausch – Jakobs Eindrücke

In der Rubrik “Vor dem Austausch” schreiben indische und deutsche Schüler über ihre Vorbereitungen zum Austausch, ihre ersten Kontakte zum Partner und die Vorbereitungen, die sie für diesen Besuch anstellen.

Heute schreibt Jakob, ein Schüler des Johannes-Turmair-Gymnasiums warum er sich auf diesen Austausch freut.

Anspannung, Vorbereitung und Vorfreude

Nur noch 11 Tage. Nur noch 11 Tage, dann kommen endlich unsere Gäste aus Indien. Ich bin schon sehr gespannt. Ich hoffe, ich finde durch diesen Austausch ein paar neue Freunde. Ich bin schon sehr gespannt, wie das Alltagsleben ausschaut, es sind ja zwei so unterschiedliche Kulturen. Ein bischen leichter wird es aber trotzdem für mich sein. Wir durften nämlich schon zwei Inder bei uns aufnehmen. Meine Mutter und meine Schwester haben ebenfalls schon bei diesem Austausch teilgenommen.

Trotzdem: Jetzt ist es etwas ganz anderes. Mein indischer Austauschschüler kommt ja schließlich zu mir und nicht zu meiner Schwester.

Mein indischer Gast wird sein eigenes Zimmer bekommen. Unser Gästezimmer. Das haben wir ausch schon ein bischen hergerichtet.

Auch Jakobs Mutter hat schon am Indienaustausch teilgenommen
Jakobs Mutter hat 2014 auch schon am Indienaustausch teilgenommen

Wir waren sogar schon am Flohmarkt und haben Sachen verkauft, die in diesem Raum überflüssig waren, um noch mehr Platz zu schaffen. Ansonsten versuche ich es auf mich zukommen zu lassen. Vieles haben mir meine Mama und meine Schwester schon erzählt.

Ansonsten freue ich mich eigentlich riesig auf diesen Austausch, bei dem zwei Welten, die unterschiedlicher kaum sein könnten, aufeinander treffen.

 

Vor dem Austausch – Anyas Eindrücke

In der Rubrik „vor dem Austausch“ schreiben Schüler warum sie am Deutsch-Indischen Austausch teilnehmen, über ihre Vorbereitungen und die ersten Kontakte mit dem Partner.

Heute schreibt Anya, eine Schülerin der Lotus Valley International School, wie  er als Teilnehmer für das Austauschprojekt ausgewählt wurde, worauf er sich freut und warum er am Austauschprojekt teilnimmt:

Ich bin Anya Kalra von Lotus Valley Internationale Schule. Ich wurde ausgewählt, zur Teilnahme am Deutsch-Austauschprogramm mit 15 meinen Freunden.

Unterschiedliche Kleidung in Bayern und Indien
Unterschiedliche Kleidung in Bayern und Indien

Ich freue mich auf neue Bekanntschaften, neue Freundschaften, neue Orte,  unterschiedliche Kleidung, neue Kulturen usw.

Ich habe schon mit meiner Familie in Deutschland gesprochen und telefoniert. Deutschland ist  ein schönes Land und ich habe es schon besucht. Aber jetzt werde ich mit meinen Freunden es erfahren. Ich habe gerade angefangen , Videos auf Youtube von Jugendlichen und auch ein paar Interviews von den Menschen in Deutschland zu sehen. Ich bin sehr glücklich, diese Chance zu haben. Ich bin in Kontakt mit meiner deutschen Partnerin durch Skype, Snapchat usw…

Ich bin sicher, dass das ein unvergessliches Erlebnis wird. Ich werde so viel über Deutschland wissen. Ich möchte auch lernen, wie man mit einer fremden Familie lebt.