Tag 15 – Seilspringen ist kein Kinderspiel

Als wir unser Austauschprogramm für den letzten Tag noch einmal genauer anschauten, bemerkten wir zwischen der Ankündigung zum Farewell Dinner und zur Assembly das Wort „Rope Skipping“ (dt. Seilspringen).

Hmm. Seilspringen kennen wir. Ist keine große Sache und werden wir das mit unseren sportlichen Turmair-Schülern ohne weiteres hinbekommen. Was wir jedoch dann zu sehen bekamen sprengte doch unsere Erwartungen.

Die Vorführung

Als wir die Assembly Hall der Schule betraten warteten auf uns schon 6 Sportler der Indian Rope Skipping Federation. Sie hatten verschiedene Springseile in einem speziellen Muster auf dem Boden ausgebreitet. Diese Seile hatten unterschiedliche Längen, Farben und waren zum Teil mit kleinen Plastikröhrchen beschwert um die schnellen Bewegungen besser sichtbar zu machen.

Wir setzten uns alle, es wurden Reden gehalten und schließlich startete die atemberaubende Vorführung, die man hier in gekürzter Form anschauen kann.

Seilspringprofis
Die Afterparty

Bei einem gemeinsamen Mittagessen erzählten die Sportler dann von ihrem Alltag. Tägliches Training, Wochendenden mit Turnieren und immer neue Ideen, die man ausprobieren und einstudieren muss. Ein anschließendes kleines Training, bei dem die deutschen Lehrer einige Tricks der Rope Skipper ausprobierten, blieb zum Glück ohne Kameraaufnahmen.

Tag 15 – Unsere Interpretation indischer Sportarten

Drei Tage vor unserer Abreise wurde unsere Kreativität noch einmal auf eine harte Probe gestellt. Da die LVIS sich für den International School Award beworben hat, müssten die Turmair-Schüler bei der Abschlussveranstaltung einen Sketch über die verschiedenen Sportarten Indiens aufführen. Der Erfolg der hoch angesehenen Schul-Bewerbung hänge ganz allein von dieser Aufführung ab. Also bloß kein Druck!

Nach einiger Recherche im Netz entschieden wir uns das Gedicht „Sports“ des Autors Rahul Travasso neu zu interpretieren und mit der Hilfe aller Austauschteilnehmer aufzuführen: