Tag 5 – Die deutsch-indische Gruppe besucht Krones

Am Mittwoch, den 06. Juni 2018 besuchten wir unter der Leitung von Herrn Schmelzer und der indischen Lehrerin die Firma Krones in Neutraubling.

Zuerst erhielten wird Besucherkarten am Empfangstresen im Bürogebäude. Anschließend besichtigten wir die Kantine, die während des ganzen Tages für die Angestellten geöffnet ist. Dort können die Mitarbeiter täglich zwischen vier Hauptgerichten wählen.

Daraufhin wurde uns in einem Vortrag die Firma näher vorgestellt. Hauptsächlich stellt sie Maschinen für die Produktion von Flaschen her. So ist jede vierte Flasche für Bier, Malzgetränke, Softdrinks, Saft oder Wasser bereits durch eine Maschine aus dem Krones-Betrieb gegangen.

Für eine Flasche wird ein Rohling aus Plastik oder Glas gebraucht. Dieser besitzt oben einen Schraubverschluss und unten einen Block. Der Rohling wird in eine Form gepresst. Gleichzeitig wird er erhitzt und von oben mit Luft befüllt. Nun muss die neue Flasche nur noch trocknen. „Tag 5 – Die deutsch-indische Gruppe besucht Krones“ weiterlesen

Tag 6 – Die Inder in Franken

Neben der Projektarbeit, bei der die Unternehmenskultur in Deutschland von unseren indischen Austauschschülern analysiert wird, sollen unsere Gäste ja auch unsere Kultur kennen lernen und ein wenig über die Geschichte Deutschlands lernen.

Kurzausflüge in die Straubinger Kirchen, zum Weltkulturerbe der Regensburger Innenstatt oder eben auch nach Nürnberg sollen das ermöglichen. Mit dem Zug ging es daher am Donnerstag von Straubing in die fränkische Kaiserstadt.

Mittelalterlich begann die Führung durch die Innenstadt im Waffenhof neben dem Frauentor. An Hand der altertümlichen Bauten in Mitten der Wallanlagen konnte man sich gut in die damalige Zeit zurückversetzen und die mittelalterliche Stadtbefestigung bewundern.

Zu Fuß ging der Weg über das Denkmal für die Vertriebenen zur Straße der Menschenrechte. Dort wurde den Schülern die weniger rühmliche Geschichte Nürnbergs erläutert. Reichsparteitage und Nationalismus wurden besprochen und dem Denkmal für die unveräußerlichen Rechte eines jeden Menschen gegenübergestellt.
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Indisches Essen – very spicy?

Noch bevor Dhruva nach Deutschland gekommen ist, fragte er, ob er bei seinem Besuch für meine Familie und mich kochen dürfte, da kochen eines seiner Hobbys wäre.

Chefköche
Internationale Chefköche

Ich dachte mir dieses Angebot kann man ja mal annehmen, da ich original indisches Essen eigentlich noch nie so richtig probiert hatte. Meine Eltern konnte ich eigentlich auch ganz schnell davon überzeugen, dass das eine neue Erfahrung wäre.

Heute war es dann soweit. Dhruva holte etliche seiner mitgebrachten Lebensmittel und Gewürze aus seinem Koffer und einige andere Sachen besorgten wir am Abend noch im Supermarkt.

Dhruva kochte Gemüse, mischte indische Gewürze, goss Milch dazu und nach einer halben Stunde war das Essen fertig.

Als Vorspeise gab es Pani Puri, die Hauptspeise waren Paneer Makhani und Dal Makhani. und zur Nachspeise kredenzte Dhruvan Kaju Katli eine Süßigkeit aus Cashewkernen und einer essbaren Silberfolie.

Was waren die Erkenntnisse aus dem heutigen Abend?

• Das Vorurteil „very spicy“ stimmt nicht immer.
• Meine Eltern haben nun nicht mehr ganz so viel Angst, dass ich in Indien verhungern müsste 
• Es hat extrem lecker geschmeckt
• Ich bin mal gespannt was es in Indien noch so alles gibt

Danke Dhruva für deine Kochkünste.

Geschrieben von Tim B.

Tag 4 – Tanz ist ihre Passion

Heute ging es für die Inder zuerst in die kjf-Werkstätte und danach mit Herrn Karsunke an die Donau.

Deutsch-Indische-Austauschpartner

Die Deutschen waren währenddessen regulär in ihrem Unterricht. Nach der Schule kam Reginas Austauschpartnerin Khwaish zu uns nach Hause und Aditi, Khwaish und ich bereiteten uns gemeinsam auf das Potluckdinner vor.

Der Abend war sehr schön, zuerst performten die Inder eine Tanzchoreografie, danach tanzten die indischen und deutschen Schüler zusammen. Auch die Eltern wurden nicht ausgelassen. Letztendlich konnten wir uns austoben und Inder + Deutsche + Geschwister tanzten freestyle.

Familie
Internationales Familienleben

Die Art wie die Inder tanzen und singen hat mich sehr fasziniert. Auch dass Aditi, meine Austauschpartnerin, das Tanzen so liebt merkt man ihr an. Das bewundere ich sehr an ihr, da ich merke, dass es ihre Passion ist. (Allein daran, dass sie die Choreografie ganz alleine auf die Beine gestellt hat) Ich habe das Gefühl, dass der Abend mich und meine Inderin näher zusammengebracht hat und dass wir uns jetzt noch besser als sowieso schon verstehen.

Dieser Abend wird für immer in Erinnerung bleiben!

-Erla

Tag 4 – Bollywood und Leberkas

Ungewohnte Klänge konnte man diesen Dienstag Abend in der Aula des Johannes-Turmair-Gymnasiums vernehmen. Wo sonst Schüler Hausaufgaben machen und auf den Bus warten tanzten bunt gekleidete Austauschschüler  mit in Tracht gekleideten Jugendlichen um die Wette.

Hier nur einige der vielen Bilder – in den nächsten Tagen werden auch die Videos nachgereicht werden. Wiederkommen lohnt sich.

Nachdem die indischen Schüler der Lotus Valley International School nun schon einige Tage in Straubing sind war es an der Zeit, den traditionellen Bayerischen Abend abzuhalten. Eltern, Geschwister und alle am Austausch beteiligten Schüler hatten so die Möglichkeit sich einmal besser kennen zu lernen und wichtige Informationen über ihren Austauschschüler auszutauschen. Dabei wurden Fragen wie „isst euer Inder auch kein Frühstück“ ebenso geklärt wie Pläne für das nächste Wochenende geschmiedet wurden.  „Tag 4 – Bollywood und Leberkas“ weiterlesen

Tag 3 – Die Inder wollen hoch hinaus

„Endlich Schule!“ Auch wenn man es kaum glauben kann, aber die indischen Austauschschüler freuten sich schon darauf endlich ihre Partnerschule kennen zu lernen und so betraten sie am Montag mit neugierigen Blicken die Aula des Turmair-Gymnasiums. 

Nach einer kurzen Begrüßung durch unsere Direktorin Frau Kammerer unternahmen sie eine kleine Schultour und durchstöberten Herrn Sterns Kunsträume ebenso wie Herrn Ederers Biologiesammlung. Doch am meisten hat es ihnen unsere Turnhalle und die Mensa angetan. Einige Schüler konnten auch schon in den Unterricht mitgehen und dort versuchen den Ausführungen der Lehrer zu folgen.

Straubings Wahrzeichen
Straubings Wahrzeichen

Nach dem Unterricht ging es zu Fuß in die Stadt. Da das Spazierengehen wohl eher  nicht zu den Nationalsportarten Nordindiens zu zählen ist, dauerte es eine ganze Weile, bis die Gastschüler – nach einem Abstecher in die Ursulinen- und in die Karmelitenkirche – am Stadtplatz angekommen sind. Dort mussten jetzt auch noch die über 200 Stufen bis hinauf zur Türmerwohnung erklommen werden. Doch die Aussicht entschädigte so einiges und nach der Führung gab es ja auch noch für jeden eine Kugel Eis als Belohnung.

Pünktlich zur Abfahrt der Schulbusse und voller Tatendrang auf weitere geplante Abenteuer daheim (Fußball, Grillen) ging es dann mit den Stadtbussen wieder nach Hause.