Schmetterlinge im Nirgendwo

Turmair-Schüler im indischen Biotop
Turmair-Schüler im indischen Biotop

Delhi ist eine Grüne Stadt. Bäume säumen jede Straße, Sträucher und Blumen verzieren die vielen Grünflächen, die zwischen den Wohnsiedlungen liegen. Auch gibt es eine große Anzahl an Parks. Und dennoch: Der ständige Staub der Stadt lässt die Pflanzen grau wirken; die Hitze, die im Sommer ca. 50 °C beträgt lässt zusätzlich nur die großen Sträucher und Bäume überleben.

Knapp außerhalb der Stadt gibt es jedoch ein privat betriebenes Biodiversitätsprojekt, das wir heute besuchen durften. Gesammeltes Regenwasser wird dort fein vernebelt über eine Vielzahl von Pflanzen versprüht, Tröpfchenbewässerung sorgt für weitere Feuchtigkeit. Schmetterlinge tummeln sich dort ebenso, wie zahlreiche Käfer und Raupen.

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Eine nachhaltige Zukunft ist eine grüne Zukunft

Klimarekorde, Feinstaubbelastung, Hitzetote, Bodenerosion! Schlagzeilen, die auch in indischen Zeitungen stehen. In den letzten Jahren sind die Durchschnittstemperaturen in Delhi und Noida stetig gestiegen und auch die Feinstaubbelastung blieb trotz großer Bemühungen auf einem anhaltend hohen Niveau.

Noida begegnet diesen Problemen unter anderem mit einer Begrünungsoffensive. Auf vielen freien Flächen werden Bäume gepflanzt, und große Blumentöpfe mit Pflanzen säumen die vielen Straßen. Passend zu unserem Projekt „Sustaining Futures“ beteiligten wir uns sofort an diesem Projekt und pflanzten gemeinsam mit den Partnerschülern der Lotus Valley International School einige Bäume und Sträucher in einem der Schule benachbarten Grundstück. Unterstützt wurden wir dabei von den Gärtnern der Schule.

Es bleibt abzuwarten, wie nachhaltig sich diese Pflanzaktion in den nächsten Jahren entwickelt. Vielleicht entsteht hier ja ein kleiner, schattenspendender Bereich, der Tieren und Einheimischen und zukünftigen Turmair-Austauschschülern ein wenig Erholung bietet.

Tag 12 – Row, row, row your boat

Vayu (hinduistischer Gott des Windes) sei Dank, dass das Wetter noch so lange ausgehalten hat. Nur kalte Windböen peitschten ab und zu über die Donau, doch der befürchtete Regen blieb beim Ruderausflug der indischen und deutschen Schüler zum Glück aus.

Alle Teilnehmer des deutsch-indischen Austauschprojektes machten sich am Mittwochnachmittag in Begleitung von Frau Wiedermann und des Sportlehrers Niko Schambeck zum Bootshaus des Straubinger Ruderclubs auf. Ziel war es, den indischen Schülern erneut das deutsche Vereinsleben zu demonstrieren, ein wenig Sport in der freien Natur zu treiben und vor allem viel Spaß beim Rudern auf der Donau zu haben. Die Vorsitzende Frau Goldbrunner und mehrere Mitglieder des Ruderclubs waren den Austauschteilnehmern dabei behilflich.

Gespannt lauschten sie den theoretischen Ausführungen und setzten die Anweisungen gezielt in die Tat um. Immer mit zwei erfahrenen Steuermännern ausgestattet machten nahmen die nun voll besetzten Boote Fahrt auf. Die noch anfänglich zögerlichen Ruderbewegungen wurden mit der Zeit immer koordinierter und schnittig schoss der Vierer (4+) durch das Wasser. Nur die anfangs erwähnten kalten Windböen trübten den ansonsten perfekten Sportausflug ein wenig.
Vielen Dank an alle Beteiligten des Ruderclubs Straubing und an Herrn Schambeck für den Einsatz und die aufgewandte Zeit mit unserer Austauschtruppe.