READY TO FLY ODER TAIYAAR KO UDAAN

Unfassbar es ist soweit!!!

Nur noch einmal schlafen und das Abenteuer in einer mir heute noch unbekannten Kultur beginnt.

Gerade bin ich mit dem packen meiner Sachen fertig geworden. Die Gastgeschenke sind eingepackt und natürlich auch meine Lederhose. Nach anfänglichen Problemen mit dem Gewicht von meinem Gepäck (meine Mutter war schon nahe der Verzweiflung ) haben wir es doch noch geschafft. Es sollte alles für zwei aufregende Wochen in Indien verstaut sein.

Als Abendessen gab es heute „Butter Chicken“ zur Eingewöhnung. Dank der von meinem Austauschschüler und Freund DJ bei seinem Besuch in Straubing mitgebrachten Gewürzen konnte meine Mutter ein wirklich leckeres Abschiedsessen auf den Tisch zaubern.
Trotz der von Herrn Pöschl wirklich cool gemachten Vorbereitungsveranstaltungen merke ich wie meine Aufregung langsam steigt.

Was erwartet mich in Indien? Ich bin wirklich gespannt auf dieses Land und dessen Kultur.

Gute Nacht und bis morgen.

Geschrieben von Tim B.

Überarbeitete Regelung für ein Visum nach Indien

Jede Schülergruppe, die im Rahmen eines Deutsch-Indischen Austauschprojekts nach Indien reist benötigt natürlich ein Visum. Wie man ein solches beantragt, wurde auf diesem Blog schon ausführlich beschrieben.

Da sich jedoch die Vorgaben für ein Austauschgruppe ständig ändern und das einen Lehrer schier zur Verzweiflung treiben kann, hat der zuständige Konsul des Indischen Generalkonsulats in München die aktuellen Regelungen noch einmal zusammengefasst und am 1. Oktober 2018 an zahlreiche Schulen versandt. 

Regeln Schülervisum
Die neuen Regeln für ein Schülervisum

Diese, auf sechs Punkte reduzierten Regelungen für den Visumantrag sind nun unter https://cgimunich.gov.in/pages.php?id=12621 abrufbar. 

Ich würde mich über Erfahrungsberichte aus anderen Bundesländer freuen. Wie gut funktioniert dort der Antrag für die Austausch-Visa nach Indien?

Von einem der auszog ein Visum zu beantragen

Nach mehr als fünf Jahre Indienaustauscherfahrung müsste man meinen, dass die alljährlichen Aufgaben immer leichter von der Hand gingen. Doch manchmal wird man, trotz aller Routine, Jahr für Jahr von Neuem auf die Probe gestellt. So auch beim Visaantrag für unser Deutsch-Indisches-Austauschprojekt.

Bei der EinreiseWie jedes Jahr machte ich mich nach den Sommerferien nach München auf, um dort beim zuständigen Servicebüro die Anträge für das Indienvisum abzugeben. Anders als bei den Touristenvisa, die online beantragt und auch gleich ausgedruckt werden können, muss man beim Schüleraustausch einen mehrseitigen Antrag ausfüllen, bei dem die eigene Vergangenheit und die der Eltern penibel abgeprüft wird. Die Schüler waren jedoch gut vorbereitet und alle Anträge waren sorgsam ausgefüllt, unterschrieben und mit Bildern der richtigen Größe versehen. Daher war ich noch guten Mutes, als ich dem Sachbearbeiter freudestrahlend den Packen Reisepässe und Visaanträge überreichte. Ein kurzes Stutzen und anschließendes Augenrollen seinerseits ließ jedoch auf nichts Gutes hoffen.

Reisepass
Ein deutscher Reisepass

„Tut mir Leid, alles falsch! Sie müssen noch einmal kommen!“ erklärte mir freudestrahlend der Mitarbeiter. „Sie haben ja alle ein Entry-Visum beantragt!“ Nun muss man erklären, dass es für einen Indienaufenthalt mehrere Visum-Arten gibt, deren Anträge sich ausschließlich im Ankreuzen eines anderen Kästchens unterscheiden. Vor drei Jahren mussten z. B. alle Schüler noch „Student-Visa“ auswählen; dies wurde jedoch ohne Angabe von Gründen auf „Entry-Visa“ geändert. Was sollte also falsch sein?

„Wir haben die benötigte Visum-Art auf Student-Visum geändert“ erklärt mir nun mein Gegenüber im Service-Office. Warum das gemacht wurde, konnte er mir jedoch nicht sagen. „Von einem der auszog ein Visum zu beantragen“ weiterlesen

Fake News: Austauschschüler werden von der Polizei in Gewahrsam genommen

Straubing: Zehn indische Schüler und ihre deutschen Partner wurden im Verlauf des jährlich stattfindenden Schüleraustauschs von der Straubinger Polizei in Gewahrsam genommen.

Die Jugendlichen, die sich während des Tages zunächst am Johannes-Turmair-Gymnasium, danach bei ihren Gastfamilien bzw. im Stadtzentrum aufhielten versammelten sich am späten Nachmittag vor der Polizeiinspektion am Theresienplatz Straubing. Den aufmerksamen Polizeibeamten, zu denen auch ein Gastvater zählte, blieb nichts anderes übrig, als die interessiert wirkenden Schüler in Gewahrsam zu nehmen, durch das Gebäude der Polizeiinspektion zu führen und ihnen die Arbeit der bayerischen Polizei näher zu bringen.

Während dieser eingehenden Unterredung mit den Jugendlichen wurden auch Teile der Hundestaffel eingesetzt. Aufgrund der hohen Aufmerksamkeit, des vorbildlichen Verhaltens und des großen Spaßfaktors wurden die 20 Schüler schließlich in einer der Arrestzellen vorübergehend “in Haft” genommen, konnten jedoch nach einigen Fotos wieder in die Freiheit und in die Obhut ihrer deutschen Gastfamilien entlassen werden.

Unser Dank geht an Herrn Buchs, der uns den Besuch der Polizei ermöglicht hat.

Der Kultusminister lässt freundlich Grüßen

Am 13. Tag ihres Deutschlandaufenthalts besuchten die Teilnehmer unseres Austauschprojekts die bayerische Staatskanzlei. Herr Staatsminister Sibler hatte sie nach München eingeladen und die interkulturelle Delegation aus 20 deutschen und indischen Schülern und zwei Lehrkräften nahm das Angebot dankend an.

In einer kurzen E-Mail lässt Herr Siebler nun die Schul- und Projektleitung freundliche Grüßen und “freut sich sehr, dass Sie zwischenzeitlich Ihr bayerisch-indisches Schüleraustauschprogramm erfolgreich durchgeführt haben und zu Besuch in der Bayerischen Staatskanzlei waren.”

In der E-Mail, die vom Leiter des Büros des Staatsministers verfasst wurde heißt es weiterhin: “Im Namen von Herrn Staatsminister und persönlich möchte ich Ihnen und den am Austausch beteiligten Schülerinnen und Schülern auch künftig interessante interkulturelle Begegnungen und Erfahrungen wünschen.”

Diesen Wünschen möchte ich mich als koordinierende Lehrkraft natürlich gerne anschließen und mich auf diesem Weg für die großartige Zusammenarbeit mit allen Mitarbeitern der Staatskanzlei und des Kultusministeriums bedanken. Ihnen allen ein herzliches “Dhanyavād“.

Der indische Generalkonsul beglückwünscht das Turmair

Was für eine Ehre!

Flag India
Die indische Flagge

Letzte Woche erhielt unsere Schule eine E-Mail des indischen Generalkonsulats in München. Das langjähriges Austauschprojekt des Johannes-Turmair-Gymnasiums und der Lotus Valley International School erregte das Interesse des konsularischen Personals.

Daher hat auch der Generalkonsul vorgeschlagen, das Turmair-Gymnasium zu besuchen um sich mit den Teilnehmern des Austauschs zu unterhalten. Die Planungen für dieses “Event” sind im Gange und die gesamte Schulfamilie freut sich schon, den Generalkonsul am JTG willkommen zu heißen.

Den Wortlaut der besagten E-Mail kann man in leicht gekürzter Form hier lesen:

„Der indische Generalkonsul beglückwünscht das Turmair“ weiterlesen

Von Niederbayern begeistert – Straubinger Tagblatt berichtet über den Austausch

Am 27.06.2018 druckte das Straubinger Tagblatt einen Bericht über den Schüleraustausch mit der Lotus Valley International School in Noida. Hier der Wortlaut des Zeitungsartikels (Verlinkungen im Text stammen von uns):

Von Niederbayern begeistert

Bereits das sechste Jahr in Folge durchstöberten in den letzten Wochen Jugendliche der indischen Lotus Valley International School die Straubinger Straßen. Im Rahmen des alljährlich stattfindenden Schüleraustauschs konzentrierten sich die zehn Austauschschüler aus Noida dieses Mal auf die unterschiedlichen Firmen, die sich in der Gäubodenstadt und der näheren Umgebung angesiedelt haben.

Der originale Artikel ist im Straubinger Tagblatt vom 27.06.18 abgedruckt.

Unter dem Motto „From Mittelstand to Global Players“ analysierten zehn Gäste aus dem nordindischen Noida (bei Neu Delhi) zusammen mit ihren Partnern des Johannes-Turmair-Gymnasiums die Unternehmenskultur Deutschlands – vom einfachen Hobbyimker und der lokalen Bäckerei bis hin zu den Großen Firmen der Maschinenbau- und Automobilbranche. Dabei wurde unter anderem überprüft, welche Firmen nach Indien liefern, welche Unternehmen auch in Asien bekannt sind, aber auch eruiert, inwieweit Angestellte in Deutschland sozial abgesichert sind. „Die Orientierung an einem solchen Projekt hilft den Schülern tiefer in die Kultur des jeweiligen Landes einzudringen und nicht nur oberflächliche Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu entdecken“, erklärt der Turmair-Lehrer Wolfgang Pöschl, der den Austausch zum wiederholten Mal leitete. Während ihres Aufenthalts waren die ausländischen Gästen besonders vom den KJF-Werkstätten begeistert, in denen sie die Zusammenarbeit von Menschen mit und ohne Behinderung und deren hochprofessionelle Arbeit kennenlernen durften. „Von Niederbayern begeistert – Straubinger Tagblatt berichtet über den Austausch“ weiterlesen