Die Sportarten Indiens – Ein Lufthansa Artikel

 

Kho kho
Indische Schüler während des Sportunterrichts

In unserem diesjährigen Austausch beschäftigen wir uns ja mit der Sportkultur Deutschlands und Indiens. Bei unseren gegenseitigen Besuchen haben wir viele Sportstätten besucht, unterschiedlichste Sportarten ausprobiert und einiges an Gemeinsamkeiten und Gegensätzen zum jeweils anderen Land festgestellt.

Und es ging anscheinend nicht nur uns so: Wie befremdlich eine indische Sportveranstaltung in Punjab für einen Europäer wirken kann beschreibt auch die Lufthansa Magazin Autorin Sara Mously in ihrem Artikel “Vier Tage Ruhm”.

Auch wenn der Artikel schon ein wenig älter ist und das Sportfest sich nicht in “unserer” Region (Delhi/Noida) abspielt, so zeigt er doch wie vielfältig die Sportkultur Indiens ist. Auch der Kreativität sind in diesem Land keine Grenzen gesetzt, wie man am extra gebauten Stadium oder an den manchmal speziell anmutenden Sportarten erkennen kann. Einfach Indien, wie wir es lieben.

Tag 7 – Interview mit einem Cricket Profispieler

Madan Lal Interview
Mr. Madan Lal beim Interview mit unseren Austauschschülern

Cricket ist in Indien kein Sport, sondern eine Religion! Und da wir schon mal hier waren haben wir unsere indischen Freunde gleich einmal zu einem Cricketmatch herausgefordert. Wir haben zwar offiziell gewonnen, doch ist dieser Sieg mehr auf das Mitleid des Schiedsrichters, als auf unser sportliches Können zurückzuführen.

Nachdem wir uns mehr schlecht als recht bemüht haben, wollten wir einen Profi fragen, was das Besondere an Cricket ist. Der in Indien berühmte ehemalige Nationalspieler Mr Madan Lal hat uns aus diesem Grund besucht und stand unseren Austauschschülern in einem Interview Rede und Antwort. 

Bemerkenswert ist vor allem, dass er sich für mehr Schulsport an Indischen Schulen einsetzt. Auch plädiert er dafür, nicht immer sofort aufzugeben, wenn es im Leben Rückschläge gibt.

Einige seiner Ausführungen und Interviewfragen haben wir in einem kurzen Video zusammengefasst.

Der Profispieler Mr Madan Lal beim Interview

Der Blog ist wieder online!

Wartungsarbeiten abgeschlossen
Alles läuft wie geschmiert

Wer gestern unseren Blog aufrufen wollte, war bestimmt geschockt. Anstatt unserer Reiseberichte, Reportagen und Interviews erhielt man nur eine hässliche Fehlermeldung.

Unser 1-Mann-Service-Team hat den Fehler natürlich sofort bemerkt und den Blog auf eine funktionierende, aber leider ohne Bildergalerien ausgestattete Version umgeschaltet.

Einen Tag lang konnte niemand die Bilder vom Reiten, Cricket-Spielen oder vom Golfen sehen. Bis jetzt! Dank einiger Umstellungen gelang es uns, alles wieder zurecht zu rücken. Sollten dennoch noch Fehler auftreten, so hinterlassen Sie bitte einen Kommentar!

Entschuldigen Sie die Unannehmlichkeiten!

Ihr blog.indienaustausch.de – Team

Tag 11 – Die offiziellen Videos zum MUN sind online

MUN-Videos
Videos zum MUN

Was ein MUN ist und warum die Turmair-Schüler daran teilgenommen haben wurde in unserem Blog schon beschrieben. Auch wurden bereits einige Bilder hochgeladen, die einen Eindruck dieser Diplomatischen Großveranstaltung vermitteln sollten.

Auf YouTube finden sich nun die offiziellen Filme zum MUN. Einer für jeden der drei Tage und natürlich auch eine kurze Zusammenfassung der Anfangs- und Abschlusszeremonien.  Ab und zu tauchen auch unsere 11 deutschen Teilnehmer auf, teils beim Diskutieren, beim Reden halten oder beim Tanzen. 

Viel Spaß bei den Videos!

 

Tag 15 – Seilspringen ist kein Kinderspiel

Als wir unser Austauschprogramm für den letzten Tag noch einmal genauer anschauten, bemerkten wir zwischen der Ankündigung zum Farewell Dinner und zur Assembly das Wort “Rope Skipping” (dt. Seilspringen).

Hmm. Seilspringen kennen wir. Ist keine große Sache und werden wir das mit unseren sportlichen Turmair-Schülern ohne weiteres hinbekommen. Was wir jedoch dann zu sehen bekamen sprengte doch unsere Erwartungen.

Die Vorführung

Als wir die Assembly Hall der Schule betraten warteten auf uns schon 6 Sportler der Indian Rope Skipping Federation. Sie hatten verschiedene Springseile in einem speziellen Muster auf dem Boden ausgebreitet. Diese Seile hatten unterschiedliche Längen, Farben und waren zum Teil mit kleinen Plastikröhrchen beschwert um die schnellen Bewegungen besser sichtbar zu machen.

Wir setzten uns alle, es wurden Reden gehalten und schließlich startete die atemberaubende Vorführung, die man hier in gekürzter Form anschauen kann.

Seilspringprofis
Die Afterparty

Bei einem gemeinsamen Mittagessen erzählten die Sportler dann von ihrem Alltag. Tägliches Training, Wochendenden mit Turnieren und immer neue Ideen, die man ausprobieren und einstudieren muss. Ein anschließendes kleines Training, bei dem die deutschen Lehrer einige Tricks der Rope Skipper ausprobierten, blieb zum Glück ohne Kameraaufnahmen.

Tag 15 – Unsere Interpretation indischer Sportarten

Drei Tage vor unserer Abreise wurde unsere Kreativität noch einmal auf eine harte Probe gestellt. Da die LVIS sich für den International School Award beworben hat, müssten die Turmair-Schüler bei der Abschlussveranstaltung einen Sketch über die verschiedenen Sportarten Indiens aufführen. Der Erfolg der hoch angesehenen Schul-Bewerbung hänge ganz allein von dieser Aufführung ab. Also bloß kein Druck!

Nach einiger Recherche im Netz entschieden wir uns das Gedicht “Sports” des Autors Rahul Travasso neu zu interpretieren und mit der Hilfe aller Austauschteilnehmer aufzuführen:

Tag 6 – Hölzer, Eisen und viele, viele Löcher

Golf boomt in Indien. Und während der Platz in den Innenstädten rar ist, schießen an den Randlagen der Großstädte die Golfplätze nur so aus dem Boden. Natürlich gleich verknüpft mit Spa, Villenviertel und eigener Security. Wir Austauschteilnehmer haben uns eine Schnupperstunde im Jaypee Greens Golf Resort gebucht.

Doch anstatt fröhlich Bälle in die Weite zu schlagen mühen wir uns zunächst mit Dehnübungen, Hampelmännern und Gleichgewichtsübungen ab. Immerhin wollen wir keine Verletzung riskieren.

Uns fliegen die Bälle um die Ohren – Die Driving Range

Danach geht’s an die Driving Range um unseren Abschlag zu trainieren: Füße näher zusammen, Knie leicht Beugen und beherzt zuschlagen. Während der Ball einige Zentimeter weiterrollt fliegt die darunterliegende Grasnarbe im Hohen Bogen auf die Wiese. So weit so gut! Schlag um Schlag verbessere ich unter dem gestrengen Auge des Golflehrers meinen Abschlag und schon bald hört man mich und die Austausch-Schüler ihre geschlagenen Weiten um die Wette rufen: 140, 190, 25!

Golf-Yoga: Der Baum

Bild 1 von 15

Ein ruhiges Händchen ist gefragt – Das Putting Green

Auch beim Putten machen einige unserer Turmair-Schüler eine gute Figur. Ball um Ball rollt ins Loch und schon bald wird ein Spaß daraus, die weiter entfernten Löcher der anderen Gruppen anzupeilen und deren Spiel zu stören. Der Aufsichtführende Golflehrer hat alle Hände voll zu tun um Ruhe ins Spiel zu bringen und ist froh, als er uns in die Snackecke entlassen kann.

Rasen und Palmen im Kontrast zur Stadtatmosphäre

Das zum Golfplatz zugehörige Areal ist riesig. In Golfcarts werden wir von Bediensteten auf eine kleine Tour genommen und können es gar nicht glauben. Saftig grüner Rasen, Palmen und Teiche begrüßen uns. Vom dichten Verkehr, dem Müll und dem Gedränge hinter den Mauern ist hier nichts zu spüren. Wieder einmal zeigt sich, dass Indien ein Land voller Kontraste ist. 

Golf, eine Sportart, die man normalerweise nicht sofort mit Indien in Verbindung bringt. Aber das internationale Publikum hat diesen Sport auch hier populär gemacht und durch die enge Zusammenarbeit mit den Schulen wächst auch der Nachwuchs für die Golfclubs heran. Es wird interessant werden zu sehen, ob sich dieser Sport gegen Cricket, Hockey und Co durchsetzen kann. Uns hat der Tagesausflug auf alle Fälle Spaß gemacht.