Nicht alles ist immer lecker

Indien ist voller Köstlichkeiten. Verschiedene Linsen- und Reisgerichte, Curries mit oder ohne Fleisch und natürlich unzählige Süßigkeiten. Doch nicht alles kommt bei unseren Austauschschülern immer gut an. Dies stellten wir beim Potluck-Dinner fest, als eine Diskussion um die folgende nordindische Speziaität entbrannte.

Dhokla – Ein Gericht aus Gujarat

Dhokla ist ein traditionelles Gericht aus Reis und Kichererbsen, die gemahlen leicht fermentiert und dann gedämpft werden. Durch die Fermentation entsteht ein säuerlicher Geschmack, durch das Dämpfen die luftige, schwammartige Textur des Teigkuchens.

In Würfel geschnitten kann Dhokla kalt oder warm, meist jedoch mit einem Dip gegessen werden.

Unsere Turmair-Schüler waren vom Geschmack nicht sehr angetan, zeigten jedoch den Mut, Dhokla wenigstens zu probieren.

Hier einige ehrliche Beschreibungen der Schüler:

  • schleimiges, gelartiges Essen, das wie ein Schwamm ausschaut und dessen Geschmack in alle Richtungen geht
  • eklige Konsistenz, komischer Geschmack, nicht zu empfehlen
  • nass, bissl wie Essig, schwammig; mir hat’s nicht so gut geschmeckt, man kann’s nicht wirklich mit einem deutschen Essen vergleichen
  • gewöhnungsbedürftig, nass, interessante Konsistenz, Essig (?), sauer
  • Schwammartig, gewöhnungsbedürftig, sauer, weich, gelb

Ebenso wird es unseren Indern in Deutschland ergehen. Nicht alles, was für Einheimische lecker ist, trifft sofort den Geschmack der Gäste. Aber probieren kann man es ja wenigsten.

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